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ESL-Umfrage 2011 – „Der Online Gamer wird reifer“

Der typische deutsche eSportler ist männlich, etwa 20 Jahre alt und treibt Sport nicht ausschließlich am Computer. Das sind die ersten Ergebnisse der diesjährigen Umfrage, die von Europas größter Liga für Computerspiele, der Electronic Sports League (ESL) in Kooperation mit der Uni Bonn und weiteren Hochschulen durchgeführt wurde. Über 26.000 Teilnehmer gaben Auskunft und beantworteten fünf Fragebögen mit mehr als 350 Fragen. Dabei stellte sich heraus, dass der Anteil der Frauen in der ESL weiter zunimmt. Auch das Vorurteil, Gamer seien sozial abgeschnitten, wird widerlegt: Klassischer Sport nimmt im Leben der Computerspieler einen hohen Stellenwert ein.

„In der Onlinestudie geht es darum zu untersuchen, in welchem Zusammenhang Persönlichkeitsvariablen sowie Art und Dauer von Computerspielkonsum im Zusammenhang stehen“, so die Universität Bonn. „Interessante Ergebnisse gibt es vor allem im Bereich der Demografie“. Der gesellschaftliche Wandel macht sich auch unter eSportlern bemerkbar, Gaming ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Lag das Durchschnittsalter 2007 noch bei knapp über 19 Jahren, ist der Großteil der Spieler heute über 20. „Obwohl die Userzahlen weiter wachsen und vor allem junge User dazukommen, zeigt uns diese Entwicklung, dass die Community der ESL mit uns reifer wird“, freut sich Ibrahim Mazari, Pressesprecher der Turtle Entertainment GmbH, die die ESL seit 2000 betreibt.

Entgegen der gängigen Vorurteile sind eSportler keine „Nerds“, die sich zu wenig bewegen und sozial abgeschottet sind. Über zwei Drittel der Befragten gibt an, aus Spaß und für die Gesundheit regelmäßig klassichen Sport zu treiben, wenigstens zwei Mal pro Woche. Fußball ist, wie bereits seit vier Jahren, die beliebteste Sportart, gefolgt vom Gang ins Fitness-Studio.

Der Anteil weiblicher Gamer steigt seit Jahren kontinuierlich. Zwar sind Frauen in der ESL mit 4 Prozent noch immer eine Minderheit, dennoch hat sich doch die Zahl der Frauen, die leidenschaftlich Computerspielen, fast verdreifacht.

Der eSportler im Profil:
– männlich
– sozial
– etwa 20 Jahre alt
– ledig
– sportbegeistert
– überdurchschnittlich gebildet

Die Umfrage im Detail ist erhältlich unter:
www.turtle-entertainment.de/Dateien/ESL_Umfrage_2011.pdf

Electronic Sports League

Mit über 3 Millionen registrierten Mitgliedern und über 600.000 registrierten Teams ist die Electronic Sports League (ESL) die größte und bedeutendste Liga für Computerspieler in Europa. Von dem Unternehmen Turtle Entertainment GmbH im Jahr 2000 gegründet, bietet die ESL mit über 3.500 Ligen und Spielen aus jedem Genre eine Plattform, auf der aktuell fast 400.000 Matches pro Monat gespielt werden. Die Webseite der ESL erreicht pro Monat mehr als 2 Million Unique Visitors im Monat und verzeichnet fast 35.000 Neuanmeldungen. Weitere Informationen unter www.esl.eu

Turtle Entertainment GmbH

Turtle Entertainment ist der europäische Marktführer im elektronischen Sport (eSport). Das Unternehmen hat 115 Mitarbeiter und sitzt in Köln. Mit der Electronic Sports League (ESL) ist Turtle Entertainment weltweit in 37 Ländern aktiv, darunter China und die USA. Über 3 Millionen registrierte Nutzer bringen dem Liga-Portal www.esl.eu bis zu zehn Millionen Visits im Monat (IVW). Seit 2007 verbreitet Turtle Entertainment die Inhalte der ESL auch über den IPTV-Sender ESL TV. Zu den Geschäftspartnern des Unternehmens zählen Global Player wie Intel, Dell, Volkswagen, Microsoft, adidas und die Deutsche Post.

Weitere Informationen: www.turtle-entertainment.com.

Quelle: turtle-entertainment.de

 

Europäische Videogame-Champions in Kiew gekürt

 

Die Electronic Sports League (ESL) hatte die besten Computerspieler des alten Kontinents zur europäischen Meisterschaft der Intel Extreme Masters Saison V nach Kiew gebeten. Das Turnier fand vom 20. bis 23. Januar in der Kiew Cyber Sport Arena in der Ukraine statt. Dort kämpften Europas beste eSportler um ein Preisgeld von 79.000 US-Dollar. Der Wettkampf fand in drei Disziplinen statt: Counter-Strike 1.6, Starcraft 2 und Quake Live. Das Event zog rund 1.000 Besucher in die Arena, weitere zehntausende Fans verfolgten die Partien auf dem Web-TV-Sender ESL TV.

Die Abschlussplatzierungen:

Counter-Strike 1.6:
1. Platz: Fnatic (20,000 US-Dollar und Qualifikation für die World Championship auf der CeBIT)
2. Platz: mTw (9,500 US-Dollar und Qualifikation für die World Championship auf der CeBIT)
3. Platz: Frag eXecutors (5,500 US-Dollar und Qualifikation für die World Championship auf der CeBIT)
Weitere Teams, die sich in Kiew für die World Championship 2011 qualifizieren konnten:
– Natus Vincere
– Lions
– MeetYourMakers
– TCM Gaming
– SK Gaming
Quake Live:
1. Platz: Anton 'Cooller' Singov (4,000 US-Dollar und Qualifikation für die World Championship auf der CeBIT)
2. Platz: Maciej 'av3k' Krzykowski (2,000 US-Dollar und Qualifikation für die World Championship auf der CeBIT)
3. Platz: Kevin 'Strenx' Baeza (1,150 US-Dollar und Qualifikation für die World Championship auf der CeBIT)
Weitere Spieler, die sich in Kiew für die World Championship 2011 qualifizieren konnten:
– Alexey 'Cypher' Yanushevsky
– Pelle 'fazz' Söderman
– Sebastian 'Spart1e' Siira

Starcraft 2:
1. Platz: Jeffrey 'SjoW' Brusi (7,500 US-Dollar und Qualifikation für die World Championship auf der CeBIT)
2. Platz: Oleksiy 'White-Ra' Krupnyk (3,500 US-Dollar und Qualifikation für die World Championship auf der CeBIT)
3. Platz: Benjamin 'DeMusliM' Baker (1,800 US-Dollar und Qualifikation für die World Championship auf der CeBIT)

Weitere Spieler, die sich in Kiew für die World Championship 2011 qualifizieren konnten:
– Tomasz 'Tarson' Boron
 
"Die Ergebnisse der Intel Extreme Masters V European Championship zeigen, dass die Austragung des Events in Kiew eine exzellente Wahl war. Mehrere Top-Platzierungen gingen an an osteuropäische Länder," sagt Michal Blicharz, bei Turtle Entertainment verantwortlich für die Intel Extreme Masters. "Die Fans vor Ort waren begeistert und unsere Live-TV-Übertragung bricht alle Rekorde," fügt er hinzu.
Nach den Events in Shanghai, Köln, New York und Kiew findet das Finale der Intel Extreme Masters Saison V auf der CeBIT 2011 in Hannover statt. Die besten Computerspieler der Welt treten dort an und kämpfen um das Preisgeld und den Titel des Weltmeisters.
 
Quelle: Turtle-entertainment.de

Deutsche Meister im elektronischen Sport stehen fest – 3.500 Zuschauer im Kölner Tanzbrunnen

 

Köln, 6. Dezember 2010 – Die Bundesliga für Computerspieler, die ESL Pro Series, ermittelte am vergangenen Wochenende (3.12 – 5.12) im Kölner Tanzbrunnen die Meister der 17. Saison. Parallel zum Start der Weihnachtszeit feierten 3.500 Besucher im Kölner Tanzbrunnen bei den Alienware Finals ihre eSport-Stars. Neben dem Meistertitel ging es in der 17. Saison um ein Gesamtpreisgeld von 125.000 Euro. Die 79 besten eSportler von über 1.200.000 deutschen Teilnehmern der Electronic Sports League (ESL) kämpften seit August um die deutschen Meistertitel in sieben Disziplinen. Die Endplatzierungen sind:

Counter-Strike
1. Platz: mousesports – 10.000 € 
2. Platz: Team Alternate – 5.000 €
3. Platz: TBH.eSports – 2.750 €
4. Platz: n!faculty – 1.750 €
CS:Source
1. Platz: mTw – 5.000 €
2. Platz: SNOGARD Dragons – 2.500 €
3. Platz: SK Gaming – 1.400 €
4. Platz: Team Alternate – 900 €
Starcraft 2
1. Platz: Socke – 3.000 €
2. Platz: ClouD – 1.500 €
3. Platz: DeMusliM – 700 €
4. Platz: GoOdy – 300 €
FIFA10 3on3
1. Platz: SK Gaming – 3.000 €
2. Platz: myRevenge e.V. – 1.500 €
3. Platz: ESC Gaming – 700 €
4. Platz: Geh aB Clan – 300 €
TrackMania Nations Forever
1. Platz: gaLLo – 1.000 €
2. Platz: oNio – 500 €
Quake Live
1. Platz: k1llsen – 1.000 €
2. Platz: calipt – 500 €
Dawn of War II
1. Platz: Soom – 1.000 €
2. Platz: Thao- 500 €

Das Rahmenprogramm bot zahlreiche Attraktionen, in der Alienware Free Gaming Area konnten Besucher brandneue Titel wie Need for Speed Hot Pursuit, Dawn of War II: Chaos Rising oder Lost Planet 2 antesten. Optimale Spielbedingungen gewährleisteten High-End Gamingsysteme aus dem Hause Alienware bestückt mit den leistungsstarken Core i5 und Core i7 Prozessoren aus dem Hause Intel.
"Die 17. Saison der ESL Pro Series fand mit den Alienware Finals ihren krönenden Abschluss. Diese Endspiele waren an Spannung kaum zu überbieten. Es gab grandiose Spiele, große Überraschungen und eine fantastische Stimmung. Die 3.500 begeisterten eSport-Fans aus ganz Deutschland haben ihre Stars toll unterstützt," sagt Ibrahim Mazari (36), Pressesprecher des ESL-Betreibers Turtle Entertainment.
 
Quelle: Turtle Entertainment GmbH