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abgespeist.de: Neues von Becel – Unilever und die Pippi-Langstrumpf-Wissenschaft – Jetzt protestieren!

Mehr als 12.000 Verbraucher haben sich bereits beim Lebensmittelriesen Unilever beschwert, weil der Konzern mit Becel pro.activ eine Art Medikament in Lebensmittelform frei verkäuflich im Supermarkt anbietet. Wer unsere E-Mail-Aktion auf www.abgespeist.de/becel_proactiv/mitmachen unterzeichnet hat, erhielt von Unilever nun eine Antwort. Der Hersteller der cholesterinsenkenden Margarine stünde „im ständigen Austausch mit führenden Herz-Kreislaufspezialisten, um immer auf dem aktuellsten Forschungsstand zu sein“, heißt es seitens Unilever. Um das zu untermauern, werden zwei Professoren in Stellung gebracht, welche die in Becel pro.activ enthaltenen Pflanzensterine lobpreisen. Es gebe „keinen Hinweis“ auf Nebenwirkungen, lässt man beispielsweise Prof. Hans-Ulrich Klör von der Universität Gießen in der Antwort-E-Mail sagen. Auch Prof. Eberhard Windler von der Universität Hamburg kommt zu Wort und lobt den „Wirkmechanismus“ der medikamentenähnlichen Lebensmittel in höchsten Tönen. Dabei soll offensichtlich der Eindruck entstehen, Nutzen und Unbedenklichkeit dieser Produkte stünden völlig außer Frage. Die „Diskussion mit Wissenschaftlern“ ist ja schließlich erfolgt.

Es kommt natürlich auch darauf an, mit wem Unilever da diskutiert. Denn Wissenschaftler gibt es viele, und die beiden zitierten können kaum als repräsentativ gelten. Prof. Windler hat in der Vergangenheit nachweislich Honorar von Unilever erhalten – schon allein deshalb hat das Schreiben einen faden Beigeschmack. Doch davon einmal abgesehen: Einerseits von „aktuellem Forschungsstand“ zu fabulieren, andererseits „keinen Hinweis“ auf Nebenwirkungen kennen zu wollen, klingt ganz nach Pippi-Langstrumpf-Wissenschaft. Getreu dem Motto: „Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt.“

Von keinem Hinweis kann keine Rede sein! Denn die von den Unilever-Professoren hochgelobten Pflanzensterine, die Becel pro.activ hochkonzentriert enthält, sind unter Experten höchst umstritten. Sie stehen in Verdacht, das zu verursachen, was sie eigentlich verhindern sollen – Ablagerungen in Gefäßen und damit ein erhöhtes Risiko für Herzkrankheiten. Immer wieder liefern Studien Hinweise auf mögliche Risiken. Das hat unter anderem das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) dazu bewegt, eine Stellungnahme zu solchen Lebensmitteln zu verfassen. Bereits 2008 kamen die staatlichen Wissenschaftler zu dem Schluss:

„Insgesamt unterstreichen die Studien jedoch, dass der Verzehr von Lebensmitteln mit Phytosterinen [Pflanzensterine] von gesunden Menschen, die keinen erhöhten Cholesterinspiegel haben, ausdrücklich vermieden werden sollte.“

Denn bei diesen Verbrauchern gibt es nicht einmal einen potenziellen Nutzen, den man gegen das Risiko von Nebenwirkungen abwägen müsste. Nur: Mit den Wissenschaftlern des BfR hat Unilever offenbar nicht „diskutiert“. Hinzu kommt: Selbst für Menschen mit erhöhtem Cholesterinspiegel ist der Nutzen der Produkte alles andere als eindeutig belegt. Die großen europäischen Dachgesellschaften für Herz-Kreislauf-Erkrankungen kommen in ihren jüngst verabschiedeten Leitlinien beispielsweise zu folgendem Urteil:

„Aktuell gibt es keine Daten, die belegen, dass die Cholesterinsenkung mithilfe von Pflanzensterinen präventiv gegen koronare Herzkrankheiten wirkt. Um die Sicherheit von Lebensmitteln mit Pflanzensterinzusatz bei regelmäßiger Einnahme zu garantieren, sind außerdem Langzeitstudien nötig.“

Unilever jedoch verspricht ungerührt:

„Bestünden nur die geringsten Zweifel an der Sicherheit unserer Produkte, würden wir diese nicht anbieten.“

Offensichtlich genügt es Unilever, keine eigenen Zweifel zu haben. Das reicht jedoch nicht. Angesichts verbreiteter wissenschaftlicher Bedenken ist diese Haltung unverantwortlich. Fordern Sie Unilever deshalb jetzt auf, den freien Verkauf von Becel pro.activ im Supermarkt zu stoppen!

www.abgespeist.de/becel_proactiv/mitmachen 

Falls Sie die Beschwerde-Aktion bereits unterschrieben haben: Leiten Sie diese Nachricht an Freunde und Bekannte weiter. Jede Stimme zählt!

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PS: Je mehr Menschen hinter foodwatch stehen, umso kraftvoller können wir unsere Forderungen in die Öffentlichkeit bringen. Unsere Kampagnenarbeit ist nur möglich mit Ihrer Hilfe – bitte unterstützen Sie uns und werden Sie Fördermitglied:

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Quelle: foodwatch.de

abgespeist.de: Unilever = Profit vor Gesundheit

Der Lebensmittelriese Unilever setzt leichtfertig die Gesundheit von Verbrauchern aufs Spiel, um seinen Profit zu steigern.

Unilever weiß, dass viele Deutsche mit zu hohen Cholesterinwerten kämpfen, und nutzt dies eiskalt aus: Mit der Margarine Becel pro.activ verspricht der Konzern einen niedrigeren Cholesterinspiegel – unterschlägt jedoch drohende Nebenwirkungen. Aber Medikamente gehören nicht ins Kühlregal, sondern in die Apotheke. Klicken Sie jetzt und fordern Sie Unilever auf, den Verkauf im Supermarkt zu stoppen:

www.abgespeist.de/becel_proactiv/mitmachen 

„Senkt aktiv den Cholesterinspiegel“ steht verheißungsvoll auf der Verpackung der vermeintlichen Wunder-Margarine Becel pro.activ von Unilever. Margarine – ein Wundermittel für Ihre Herzgesundheit? Wohl kaum: Studien zeigen, dass die in Becel pro.activ enthaltenen Pflanzensterine das Risiko auf Herzkrankheiten vielleicht sogar erhöhen anstatt es zu senken – obwohl der Cholesterinspiegel offenbar tatsächlich sinkt. Derzeit weiß niemand, was die Spätfolgen einer Becel pro.activ-Therapie sind. Solange dem so ist, sollte sich niemand diese Pille aufs Brot schmieren. Das gilt erst recht für Personen ohne Cholesterinproblem: Das Bundesinstitut für Risikobewertung warnt diese ausdrücklich vor dem Verzehr. Kurz gesagt: Es gibt keinen Grund, weshalb Becel pro.activ einfach so im Kühlregal neben Rama, Lätta & Co. liegen sollte. Fordern Sie Unilever deshalb jetzt auf, den freien Verkauf im Supermarkt zu stoppen und eine Zulassung als Arzneimittel zu beantragen. Inklusive entsprechender Forschung, was Risiken und Nebenwirkungen angeht!

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„Wer Nahrungsmittel entwickelt und herstellt, hat eine große Verantwortung“, schreibt Unilever auf seiner Website. Becel pro.activ zeigt einmal mehr, dass diese großen Worte reine Lippenbekenntnisse sind. Seit Jahren bereits weisen verschiedene Studien auf mögliche Nebenwirkungen der enthaltenen Pflanzensterine hin: Vielleicht verursachen sie auf ähnlichem Wege das, was sie eigentlich verhindern sollen – Ablagerungen in Herzklappen und damit ein erhöhtes Risiko auf koronare Herzerkrankungen.

Doch Unilever scheint das nicht zu interessieren – schließlich hält der Konzern nach wie vor an dem umstrittenen Produkt fest und verkauft es für Jedermann zugänglich im Supermarkt. Je stärker die Kritik jedoch wird, desto schwieriger ist es für den Lebensmittelriesen, diese Einwände zu ignorieren. Unterzeichnen Sie deshalb jetzt unsere Unterschriften-Aktion. Fordern Sie Unilever dazu auf, den freien Verkauf von Becel pro.activ im Supermarkt zu stoppen und eine Zulassung als Arzneimittel zu beantragen. Produkte mit hochkonzentriert zugesetzten Wirkstoffen und möglichen Risiken und Nebenwirkungen haben im Kühlregal nichts verloren. Beschweren Sie sich jetzt direkt bei Unilever und leiten Sie anschließend diese E-Mail an Freunde und Bekannte weiter!

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PS: Becel von Unilever ist nur eines von vielen Mogelprodukten. Damit wir auch die anderen Tricks und Schwindeleien der Lebensmittelindustrie entlarven können, brauchen wir Geld für Recherchen und Kampagnen. Unterstützen Sie deshalb unsere Arbeit und werden Sie abgespeist.de-Pate:

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Anti-Pilzmittel im Käse – Saint Albrays unverantwortliches Marketing

Der französische Käse-Multi Bongrain (Géramont, Fol Epi, Bresso) hat neuerdings was ganz Besonderes im Sortiment: Den „Saint Albray Klosterkäse“ mit „essbarer Rinde“. Das behauptet der Hersteller zumindest mit einem großen Werbehinweis auf der Verpackung. Staatliche Wissenschaftler hingegen raten von dem Verzehr solcher Rinde dringend ab. Denn sie enthält das Anti-Pilzmittel Natamycin (E235), das in der Medizin z.B. bei Darmpilzinfektionen zum Einsatz kommt. Wer über Lebensmittel kleine Mengen davon aufnimmt, läuft Gefahr, dass sich Resistenzen bilden und die Substanz als Medikament seine Wirkung verliert. Wir haben Bongrain damit konfrontiert, doch der Konzern sieht darin keinerlei Problem. Beschweren Sie sich jetzt bei dem Unternehmen, das Ihnen Anti-Pilzmittel als „essbare Rinde“ verkaufen möchte:

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Das staatliche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und das ebenfalls staatliche Max Rubner-Institut (MRI) sind sich einig: Mit Natamycin behandelte Käserinde sollte keinesfalls mitgegessen werden. Ausloben, dass die Rinde essbar ist, darf man laut Gesetz trotzdem. Und weil sich so eine essbare Rinde offenbar einfach besser verkauft, nutzt Bongrain das gesetzliche Schlupfloch – ohne Rücksicht auf die Gesundheit der Verbraucher. Geringe Herstellungskosten sind dem Konzern wohl wichtiger, denn mit Natamycin lässt sich Personal sparen, das den Käse während der Reifung pflegt und wendet, um ihn vor Schimmel zu bewahren. Diese offensichtliche Rationalisierungsmaßnahme versucht Bongrain sogar noch als traditionell zu verkaufen: „Entdecken Sie Saint Albray Klosterkäse, der heute wie damals in aller Ruhe in unseren Käsekellern reift und dabei seinen aromatisch-cremigen Geschmack entfaltet“, heißt es auf der Verpackung. Was eine antibiotisch wirkende Substanz in der Käseherstellung mit „damals“ zu tun hat, können vermutlich nur die Marketing-Manager von Bongrain beantworten. Nicht einmal die goldgelbe Farbe des Käses ist original – da hilft der Konzern mit einem Farbstoff nach. Der ach so traditionelle Klosterkäse ist also von vorne bis hinten eine einzige Werbelüge!

Ein vermeintlicher Qualitätshersteller wie Bongrain – nach eigenen Angaben weltweit (!) die Nummer Eins für Käsespezialitäten – sollte sich seiner Verantwortung als Lebensmittelhersteller bewusst sein. Meint man. Das aktuelle Beispiel zeigt, dass dem nicht so ist. Entgegen jeder Empfehlung erdreistet sich der Konzern, eine Käserinde mit Anti-Pilzmittel als etwas Besonderes auszuloben. Unterzeichnen Sie deshalb jetzt unsere E-Mail-Aktion an Bongrain:

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Quelle: abgespeist.de

abgespeist.de: Der Goldene Windbeutel 2011 geht an……

Donnerstagnacht, 24 Uhr stand das Ergebnis fest: Die Milch-Schnitte von Ferrero ist der Gewinner des Goldenen Windbeutels 2011. 117.688 Verbraucher beteiligten sich an der Wahl zur dreistesten Werbelüge des Jahres, und das Votum war eindeutig: 51.139 stimmten für die Milch-Schnitte – die zuckrig-fettige Süßigkeit, die von Ferrero als leichte Zwischenmahlzeit beworben wird. Unterschreiben Sie jetzt unser „Glückwunsch-Schreiben“ und gratulieren Sie dem Unternehmen zum Gewinn des Goldenen Windbeutels 2011:

www.abgespeist.de/milch_schnitte/mitmachen/

Die Milch-Schnitte ist ein würdiger Preisträger. Das sahen offenbar auch die Verbraucher so: Auf die vermeintlich sportliche Schnitte entfielen 43,5 Prozent der Stimmen – das bedeutet mit großem Vorsprung Platz eins. Der Zweitplatzierte, Activia von Danone, brachte es auf 28,9 Prozent, dann folgten Nimm2 (16,1 Prozent), Ferdi Fuchs (5,9 Prozent) und Kühnes Schlemmertöpfchen (5,7 Prozent).

Seit 1978 ist die Milch-Schnitte auf dem Markt. Hersteller Ferrero bewirbt sein Produkt – mit prominenter Unterstützung von Profi-Sportlern – als angeblich leichte Zwischenmahlzeit. Doch Werbung und Wirklichkeit klaffen weit auseinander: Mit etwa 60 Prozent Fett und Zucker haut Milch-Schnitte mehr rein als so manche Schoko-Sahnetorte. Denn die enthält weniger Fett, weniger Zucker und weniger Kalorien.

Für diese Werbelüge überreicht foodwatch heute Ferrero den Goldenen Windbeutel. Wie die „Preisverleihung“ am Firmensitz in Frankfurt am Main ablief und wie das Unternehmen reagierte, sehen Sie ab heute (Freitag) Nachmittag auf abgespeist.de.

Machen Sie jetzt mit und zeigen Sie Ferrero, dass die Verbraucher von solchen Werbelügen die Nase voll haben. Schicken Sie dem Unternehmen Ihre persönlichen „Glückwünsche“ zum Gewinn des Goldenen Windbeutels unter:

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Quelle: abgespeist.de

abgespeist de: Der Countdown zur Abstimmung zur Verleihung des „Goldenen Windbeutel“ läuft

Letzter Aufruf!

Nur noch zwei Tage läuft die Wahl zum Goldenen Windbeutel 2011. Donnerstagnacht, Punkt 24:00 Uhr steht fest, wer den Preis für die größte Werbelüge des Jahres erhält. Danone, Ferrero, Kühne, Stockmeyer oder Storck – zehntausende Verbraucher haben sich bereits entschieden. Sie auch? Geben Sie jetzt noch schnell Ihre Stimme ab unter:

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Sie haben bereits mitgemacht? Dann helfen Sie uns dabei, möglichst viele Menschen zu erreichen: Informieren Sie Freunde und Bekannte und empfehlen Sie jetzt die Wahl zum Goldenen Windbeutel weiter – ganz einfach über unser Formular oder indem Sie diese E-Mail weiterleiten.

Das Ergebnis der Wahl werden wir am Freitag auf www.abgespeist.de veröffentlichen. Machen Sie mit. Jede Stimme zählt.

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Quelle: foodwatch.de

 

abgespeist de: Wählen Sie jetzt die Werbelüge des Jahres!

Noch vor zwei Jahren war der systematische Etikettenschwindel bei Lebensmitteln kaum ein Thema in der Öffentlichkeit. Das hat sich grundlegend geändert: Tausende Verbraucher beschweren sich über die Werbepraktiken, Hersteller ändern ihre Produkte, Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner will ein Internetportal starten, um Irreführung öffentlich zu machen. Ohne den Druck der Verbraucher wäre das alles nicht geschehen. Gerade erst gab der Präsident des Spitzenlobbyverbandes der Lebensmittelindustrie BLL erstmals zu, wenn auch noch etwas verschämt: „Einzelne“ Fälle seien durchaus „denkbar“, in denen ein Verbraucher „gegebenenfalls getäuscht werden kann“.

Es tut sich also etwas – aber um den Werbetricks der Industrie den Garaus zu machen, müssen die Verbraucher weiter Druck machen. Sie können uns dabei helfen: Mit Ihrer Teilnahme an der Wahl zum „Goldenen Windbeutel“ 2011! Stimmen Sie jetzt ab über die dreisteste Werbelüge des Jahres unter

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Der Negativ-Preis „Goldener Windbeutel“ hilft, die öffentliche Aufmerksamkeit für das Thema Etikettenschwindel hoch zu halten. Das war 2009 so, als Sie Danones Joghurtdrink Actimel zur Werbelüge des Jahres kürten. Und noch mehr im vergangenen Jahr, als die Molkerei Zott den Preis für ihren überzuckerten „Monte Drink“ erhielt. Jetzt kommt der „Goldene Windbeutel“ zurück. Und die diesjährigen Kandidaten haben es in sich:

Die Nimm2-Bonbons etwa – denen Hersteller Storck einen überflüssigen künstlichen Vitamincocktail zusetzt, nur um sie gesünder als andere Süßigkeiten erscheinen zu lassen. So lernen Kinder, dass es statt Obst und Gemüse auch Süßigkeiten bringen – ein fatales Signal.

Die Firma Stockmeyer verspricht Eltern sogar, dass ihre „Ferdi Fuchs“-Würstchen einen „täglichen Beitrag für die gesunde Ernährung“ leisten könnten. Tatsächlich haben sie einen viel zu hohen Salzgehalt – was eher einem täglichen Beitrag zum späteren Bluthochdruck gleichkommt.

Traditionsbewusst präsentiert sich der dritte Kandidat, das Schlemmertöpfchen Feine Gürkchen von Kühne. Dessen satter Premium-Preis scheint durch die „besten natürlichen Zutaten“ und eine Tradition „seit 1722“ gerechtfertigt. Doch drin stecken Farbstoff und Aromen – modernste Lebensmitteltechnologie also, die die vermeintliche Handwerkskunst als standardisierte Industrie-Massenware entlarvt.

Kein bisschen ehrlicher bewirbt Danone sein Activia-Sortiment. Wer hinter den Joghurts ein Wundermittel für die perfekte Verdauung vermutet, darf sich getäuscht fühlen. Denn Danones Studienergebnisse sind mehr als dünn. Activia ist zwar teuer, mal eben die Verdauung „regulieren“ kann es aber nicht.

Die Milch-Schnitte macht die Kandidatenriege komplett. „Schmeckt leicht. Belastet nicht. Ideal für zwischendurch“, wirbt Ferrero. Doch die Schnitte besteht fast zu 60 Prozent aus Fett und Zucker. Wenn das „leicht“ sein soll, ist selbst Schoko-Sahnetorte ein Diät-Produkt.

Von welchem Produkt fühlen Sie sich am meisten getäuscht? Stimmen Sie jetzt ab unter

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PS: Mit der Kampagne abgespeist entlarvt foodwatch regelmäßig den systematischen Etikettenschwindel der Lebensmittelindustrie. Unsere Produktrecherchen und Kampagnen sind nur möglich durch Ihre Unterstützung. Bitte unterstützen Sie uns und werden Sie abgespeist-Pate:

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PPS: Jede Stimme beim Goldenen Windbeutel ist ein Signal an die Lebensmittelindustrie, dass die Verbraucher mit den irreführenden Werbepraktiken nicht einverstanden sind. Sie können mithelfen, dass sich so viele Verbraucher wie möglich an der Wahl beteiligen. Bitte leiten Sie dazu einfach diesen Newsletter jetzt direkt an Ihre Freunde und Bekannten weiter!

Quelle: abgespeist.de

 

abgespeist.de: Schluss mit Dioxin im Essen! Unterstützen Sie unsere Forderung nach verpflichtenden Dioxin-Tests

 

Es ist kaum zu glauben, aber wahr: Schon wieder wurden wir von einem Dioxinskandal heimgesucht. Und das, nachdem erst im Mai letzten Jahres zu hohe Dioxinwerte in Bio-Eiern gemessen wurden. Allerdings hat das Ausmaß dieses Skandals das des letztjährigen noch bei weitem überstiegen. Tausende Agrarbetriebe in verschiedenen Bundesländern wurden zeitweise gesperrt. Größere Mengen des Giftstoffes sind nicht nur in Eiern, sondern auch in Fleisch gefunden worden. Viele Verbraucher fragten sich: Wie konnte so etwas in einem so reichen und angeblich so sicherheitsorientierten Land wie Deutschland passieren?
Die Antwort ist so einfach wie erschütternd: Das Dioxin ist über Fette in Futtermittel gelangt. Und zwar über Fette, die eigentlich nicht für den Verzehr bestimmt waren, sondern nur für die technische Weiterverarbeitung. Dem normalen Verbraucher scheint dies im ersten Moment unglaublich. Denn der macht seinen Salat daheim ja auch nicht mit Nähmaschinen- oder Fahrradkettenöl an. Anders in der industriellen Herstellung von Futtermitteln. Hier zählt in erster Linie der Preis – und technische Öle sind nun mal billiger als Verzehröle. So besteht der Verdacht, dass die Firma Harles und Jentzsch aus Schleswig Holstein auf technische Mischfettsäuren zurückgegriffen hat, die eigentlich für die Papierherstellung bestimmt waren. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.
Aber welche Gefahr geht von Dioxin aus und was genau ist das eigentlich? Dioxine und die dioxinähnlichen polychlorierten Biphenyle (PCB) sind giftig und zum Teil krebserregend. Das besondere Problem: Sie reichern sich ein Leben lang im Körper an und werden kaum wieder abgebaut. Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Eier und Milch sind für 80 Prozent der menschlichen Gesamtaufnahme an Dioxinen verantwortlich. Besonders besorgniserregend: Die durchschnittliche Dioxinbelastung der Bevölkerung in Deutschland ist bereits am oberen Limit dessen, was die Weltgesundheitsorganisation als gerade noch akzeptabel einstuft. Das ist auch der Regierung bekannt.
Deshalb grenzt es an Volksverdummung, was neuerdings durch die Medien geistert: Da behauptet doch der Präsident vom Bundesamt für Risikobewertung (BfR) Prof. Dr. Andreas Hensel, dass „die Verbraucher sich keine Sorgen zu machen brauchen und bunt und lecker weiteressen könnten“, und: dass "selbst bei Menschen, die in größerem Umfang Ei oder Schweinefleisch mit einer Dioxinbelastung über dem Höchstgehalt verzehrt haben, eine gesundheitliche Beeinträchtigung auch langfristig nicht zu erwarten ist."
Solche Äußerungen sind angesichts der Langzeitgefahren, die bekanntermaßen von Dioxin ausgehen, ein Hohn gegenüber den um ihre Gesundheit besorgten Verbrauchern. Zumal auch das BfR betont, dass die Dioxinbelastung der Bevölkerung gesenkt werden muss. Da fragt man sich, warum die Landwirtschaftsministerin Frau Aigner überhaupt ganz eilig einen 14-Punkteplan mit Gegenmaßnahmen aufgestellt hat. Sollte es am Ende so sein, dass die „Ankündigungsministerin“ so viel Aktionismus an den Tag legt, um die entscheidende Maßnahme gegen die Futtermittelindustrie am Ende doch nicht durchsetzen zu müssen? Nämlich die gesetzliche Verpflichtung der Futtermittelbetriebe alle Chargen der einzelnen Zutaten auf Dioxin zu testen – und zwar bevor sie diese Zutaten ins Futter mischen!
Dass dies bisher nicht vorgeschrieben war, ist ein schwerwiegendes Versagen der Politik. Und dass Frau Aigner es widerwillig auf Druck von foodwatch in ihren Aktionsplan aufgenommen hat, ändert daran nichts. Denn solange das nicht vorgeschrieben ist, wird unsere Dioxinbelastung nicht sinken. Das Panschen und Verdünnen wird weitergehen. foodwatch fordert schon seit Jahren entsprechende verpflichtende Tests. Wäre das Fett auf Dioxine hin untersucht worden, bevor es zu Futter weiterverarbeitet wurde, hätte der aktuelle Skandal verhindert werden können.
foodwatch fordert:
  • Futtermittelhersteller müssen verpflichtet werden, JEDE Charge einer Futtermittelzutat auf Dioxine zu testen – und zwar bevor sie die Zutat in das Futter mischen. Es darf keine einzige Zutat in das Futter gelangen, die nicht die Grenzwerte einhält.
  • Bei Grenzwertüberschreitung müssen die betroffenen Chargen vernichtet werden.
  • Futtermittelhersteller müssen umfassend für Dioxinbelastungen haften und alle aus der Dioxinbelastung entstehenden Kosten tragen.
Helfen Sie uns dabei, diese Ziele zu erreichen, indem Sie Förderer/Förderin von foodwatch werden und setzen Sie gemeinsam mit uns die Politik unter Druck. Helfen Sie uns, dafür zu sorgen, dass die Politik endlich die geeigneten Maßnahmen ergreift, zukünftige Dioxinskandale zu verhindern. Wir geben regelmäßig Laboruntersuchungen in Auftrag, recherchieren, informieren Verbraucher und prozessieren, wenn es nötig ist. Natürlich ist das alles nicht umsonst zu haben. Deshalb: Bitte unterstützen Sie uns und werden Sie Förderer/Förderin von foodwatch!
Dioxine gehören nicht ins Essen! Der Gesetzgeber muss seiner Verantwortung gerecht werden und die Bürger vor dieser unnötigen Gesundheitsgefahr schützen  Dioxine reichern sich lebenslang im Körper an und werden nicht wieder abgebaut – mit zunehmendem Lebensalter steigt die Belastung und damit auch das Krebsrisiko. Frauen geben das Gift während der Schwangerschaft und über die Muttermilch schon an ihre Säuglinge weiter.
Unterstützen Sie uns mit 5, 10 oder 20 Euro monatlich. Gehen Sie einfach direkt auf unsere Website und werden Sie Förderer/Förderin:
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Quelle: abgespeist.de

Etikettenschwindel – Was die Bundesregierung unter „Klarheit und Wahrheit“ versteht

 

mit einem eigenen Internet-Portal „Klarheit und Wahrheit“ wollte Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner dem Etikettenschwindel der Lebensmittelindustrie den Kampf ansagen. Die Idee: Verbraucher melden Täuschungen bei Lebensmitteln, die genannten Produkte sollen dann auf einer Internet-Plattform veröffentlicht und der Hersteller zur Stellungnahme aufgefordert werden. Die Auswertung der Produktbeispiele sollte auch Aufschluss darüber geben, ob die gesetzlichen Kennzeichnungsvorgaben ausreichen oder nicht.

foodwatch entlarvt auf abgespeist.de seit Jahren besonders dreiste Fälle von Verbrauchertäuschung. Endlich hatte auch Ilse Aigner das Problem erkannt – so schien es jedenfalls. Denn nun droht das Portal selbst zum Etikettenschwindel zu werden. Ein neues, bisher unveröffentlichtes Papier aus dem Aigner-Ministerium vom 13. Dezember 2010 weicht von dem ursprünglichen Konzept an einer entscheidenden Stelle ab: Viele Produkte sollen nur noch als anonyme "Produkt-Dummys" veröffentlicht werden – ohne Produktfotos oder Hinweis auf Marken- und Herstellernamen.

Das soll für alle Produkte gelten, die – rein rechtlich gesehen – zulässig gekennzeichnet sind, die Verbraucher aber dennoch täuschen. Schreibt zum Beispiel ein Hersteller "ohne Geschmacksverstärker" auf die Verpackung, obwohl er glutamathaltigen Hefeextrakt einsetzt, ist das für viele Verbraucher irreführend – aber der Hersteller verhält sich legal. Denn die Kennzeichnungsregeln besagen, dass Hefeextrakt nicht als Zusatzstoff und damit nicht als "Geschmacksverstärker" gilt, obwohl er genau dies ist. Ein solches Produkt dürfte demnach nicht namentlich auf Ilse Aigners Plattform genannt werden. Absurd, denn genau diese Beispiele hat Frau Aigner selbst als Grund für die Ankündigung des Portals angeführt. „Produkt-Dummys“ statt konkreter Fälle – das also versteht die Ministerin unter „Klarheit und Wahrheit“.

Bleibt es dabei, wird das Portal zur Farce. Denn eine Täuschung findet immer durch ein konkretes Produkt und die konkreten Angaben des Herstellers zu diesem Produkt statt. Also müssen die Beispiele auch beim Namen genannt werden. Das aber soll nun offenbar nicht mehr passieren – genau wie von der Lebensmittel-Industrie gefordert. Diese hatte sich seit Monaten auf das Portal eingeschossen, die Informationsplattform als „Internet-Pranger“ verteufelt und ohnehin jeden Handlungsbedarf abgestritten: Es gebe schließlich „seit längerem einen intensiven Austausch mit Verbrauchern über Telefon-Hotlines, Internet-Seiten und persönliche Kundenkontakte“.

foodwatch wird natürlich weiterhin Ross und Reiter nennen und echte Fälle von Etikettenschwindel auf abgespeist.de veröffentlichen. Und wir werden weiter Druck auf Ilse Aigner machen, damit die Verbraucherministerin den „Einflüsterern“ aus der Lebensmittel-Lobby keine Zugeständnisse macht. Bitte helfen Sie uns dabei. Leiten Sie diese Mail jetzt an alle weiter, die Sie kennen – und empfehlen Sie unser Newsletter-Abo unter
http://www.foodwatch.de/newsletter

Quelle: foodwatch.de

foodwatch.de: Windbeutel-Gewinner Zott Monte mogelt erneut

 

Es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute vorweg: Escoffier hat auf den Protest reagiert und die Rezeptur der „Duett Champignon Creme-Suppe“ grundlegend verbessert. Mit Hilfe von Starkoch Alfons Schuhbeck hatte der Hersteller überteuert ein Standard-Suppenpulver sowie aromatisiertes Wasser in Dosen verkauft. Nun gibt es stattdessen einen richtigen, eingekochten „Fond“, und das Suppenpulver wurde von einer Reihe von Zusatzstoffen befreit. Die mehr als 4000 Verbraucherbeschwerden zeigten Wirkung!
 
Die schlechte Nachricht: Zuckerbombe Monte Drink – Gewinner des Goldenen Windbeutels 2010 – hat einen neuen Werbeauftritt verpasst bekommen. Angeblich, um künftig „Produktaussagen transparent und unmissverständlich an den Verbraucher zu kommunizieren“. Also ist nun alles gut? Leider nein. Denn wie sich zeigt, ist Monte ein besonders dreister Wiederholungstäter…
 
René soll‘s richten                                                     
Nachdem der Monte Drink letztes Jahr von mehr als 30.000 Verbrauchern zur Werbelüge des Jahres gekürt wurde, gelobte Hersteller Zott Besserung und versprach im April 2010 „Verbesserungen in der Darstellung gegenüber den Verbrauchern wie in der Rezeptur“. Ein halbes Jahr nach diesen vollmundigen Versprechen setzte die „Genuss-Molkerei“ (Zott über Zott) noch eins drauf: In einer Pressemitteilung sprach das Unternehmen von der „wegweisenden Entscheidung, Produktaussagen transparent und unmissverständlich (…) zu kommunizieren“. Die Monte-Familie – zu der neben dem Drink auch Becher in verschiedenen Größen gehören – solle nicht mehr als „Zwischenmahlzeit“ bezeichnet und nicht mehr als gesund beworben werden. Weiterhin spreche die neue Kampagne „junge Erwachsene“ an – Kinder sind also nicht mehr die Zielgruppe. Und von einer „Zuckerreduzierung“ für den Monte Drink war außerdem auch noch die Rede. Klingt erst einmal gut, doch entpuppt sich das Ganze bei genauem Hinsehen als neue Täuschungsoffensive. Getreu dem Motto: Neuer Auftritt, alte Botschaft…
 
Fußballnationaltorwart René Adler und sein Bruder sind die neuen Werbefiguren der Marke. Im aktuellen Spot erzählen sie die Geschichte, wie René Adler durch seinen Bruder – und Monte, versteht sich – zum Fußball gekommen ist. Die „Senior Product Managerin“ von Monte erklärt in einem Interview zum Werbefilm: “Wir haben die beiden als Botschafter für die Marke ausgewählt, (…) weil sie sind halt attraktiv, jung, sportlich, lebendig (…)  und wir möchten auch, dass unsere Konsumenten diese Marke so erleben.” Wir übersetzen:
 
Weil der öffentliche Druck nicht mehr erlaubt, die Monte-Zuckerbomben als gesunde „Zwischenmahlzeiten“ zu bewerben, haben wir uns René Adler ins Boot geholt. Er verkörpert genau das, was wir nicht mehr beim Namen nennen sollen: Monte ist eine gesunde und sportliche Zwischenmahlzeit. So sieht zwar alles neu aus, bleibt aber beim Alten.
 
Doch Fußball hinter oder her: Monte ist und bleibt eine Süßigkeit. Da ändert auch die groß angekündigte „Zuckerreduzierung“ des Drinks nichts dran – aus zuvor 8 Würfeln Zucker pro Monte Drink sollen „bis Frühjahr 2011“ etwa 7 werden. Damit wäre der Drink dann ungefähr gleichauf mit Coca Cola. Herzlichen Glückwunsch!
 
Zott scheint noch immer nicht zu begreifen, dass Verbraucher sich solche Irreführungen nicht mehr gefallen lassen wollen. Schlimmer noch: Der Hersteller verkauft die neue Kampagne sogar als „wegweisend“. Eine bodenlose Frechheit! Machen Sie deshalb mit bei der neuen E-Mail-Aktion und beschweren Sie sich direkt bei Zott über diese neue Täuschungsoffensive:
http://www.abgespeist.de/monte/mitmachen/
Machen Sie mit!
Ihr foodwatch-Team
 
PS: Zotts Monte Drink ist nur eines von vielen Mogelprodukten. Damit wir auch die anderen Tricks und Schwindeleien der Lebensmittelindustrie entlarven können, brauchen wir Geld für Recherchen und Kampagnen. Unterstützen Sie deshalb unsere Arbeit und werden Sie abgespeist-Pate:
 
Quelle: foodwatch.de

foodwatch: Dr. Oetkers Puddingschwindel geht weiter

 

Für ein Traditionsunternehmen, das von sich behauptet, in „direkter Verbindung mit dem Verbraucher“ zu stehen und sich an „dessen Bedürfnissen“ zu orientieren, ist es beschämend: Nach geballter Kritik hat an seinem Schokoladenpudding „Pur Choc Tansania Edelbitter“ Dr. Oetker zwar Verpackung und Namen des Produktes geändert, täuscht seine Kunden aber trotzdem weiter.

foodwatch hatte das Produkt im Dezember 2009 als Mogelpackung entlarvt und irreführende Prozentangaben sowie überzogene Qualitäts- und Herkunftsversprechen kritisiert. Seitdem haben sich mehr als 4.600 Verbraucher bei Dr. Oetker beschwert. Die Verbraucherzentrale hatte den Konzern im Januar 2010 sogar unter Androhung einer Klage aufgefordert, die irreführende Werbung zu unterlassen. Daraufhin versprach Dr. Oetker die Verpackung zu ändern.

Herausgekommen ist dabei allerdings eine Alibi-Aktion ist, die all jene Verbraucher verhöhnt, die Dr. Oetker bisher wegen irreführender Werbung kritisiert haben. Mehr dazu lesen Sie jetzt auf abgespeist.de.

Dr. Oetker behauptet großspurig: „Was die Marke Dr. Oetker verspricht, ist stets eingehalten worden. Die Erwartungen der Verbraucher wurden nie enttäuscht“. Solche hohlen Phrasen und Lippenbekenntnisse dürfen wir uns als Verbraucher nicht gefallen lassen. Fordern Sie Dr. Oetker darum auf, seinen Pudding endlich ehrlich zu bewerben, statt Verbraucher weiterhin zu täuschen. Unterzeichnen Sie jetzt unsere neue Mitmachaktion:

http://www.abgespeist.de/pur_crema_choc/mitmachen/

Machen Sie mit!

Ihr foodwatch-Team

Quelle: abgespeist.de