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Special Olympics National Winter Games 2011 in Altenberg: Eine Region engagiert sich für die Spiele

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In knapp zwei Wochen, am Abend des 28. Februar 2011, werden im erzgebirgischen Altenberg die Special Olympics National Winter Games, die Nationalen Winterspiele für Menschen mit geistiger Behinderung, feierlich eröffnet. Dann fiebern nicht nur die 620 Sportlerinnen und Sportler aus ganz Deutschland und Teams aus Polen, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden ihren Spielen entgegen. Auch Altenberger Bürger und Einwohner aus der Umgebung sind auf vielfältige Weise in die Veranstaltung integriert und engagieren sich ehrenamtlich für die Winterspiele.
 
Von Bürgermeister Thomas Kirsten, der seinerzeit mit seinem Team die Spiele nach Altenberg holte, bis zu den Fünftklässlern des Gymnasiums, die an einer Sonderausgabe ihrer Schülerzeitung arbeiten, zieht sich das Engagement für die Veranstaltung durch alle Bevölkerungskreise.
 
In die Eröffnungsfeier am Fuße des Skihangs sind Mitglieder des Knappenvereins Altenberg, das Tanzstudio Altenberg und ein Spielmannszug aus Freital eingebunden, die Abschlussveranstaltung wird zu einem großen Teil von Gruppen der Mittelschule Schmiedeberg bestritten.
 
Nachwuchsleistungssportler aus Altenberg sind in die Eröffnungszeremonie ebenso einbezogen wie deren prominente Vorbilder aus der Region. „Wer das im Einzelnen ist, soll vorerst noch eine Überraschung bleiben“; so der Chef des Organisationskomitees, Prof. Dr. Hans-Jürgen Schulke. „Wir sind sehr froh über das Engagement der Sportler und der einbezogenen Sportfachverbände, mit deren Experten wir bei den Wettbewerben eng zusammenarbeiten. Doch wie im sportfachlichen Bereich, so trifft die Begeisterung und Mitarbeit auf alle Aspekte dieser Großveranstaltung zu: Viele Menschen aus der Region und vor allem erfreulich viele Kinder und Jugendliche helfen, damit die Winterspiele von Special Olympics ein großer Erfolg werden.“
 
So ist das Glückauf-Gymnasium Dippoldiswalde/Altenberg Partner der Organisatoren der Nationalen Winterspiele, ebenso die Sportjugend Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Auch die Sportjugend des Kreissportbundes unterstützt die Veranstaltung.
 
Das Glückauf-Gymnasium hat für die vier Tage der Nationalen Winterspiele alle 50 Schüler der 10. Klassen des Altenberger Schulstandortes freigestellt. Einige von ihnen haben an der Konzeption des Wettbewerbsfreien Angebots, zu dem sich bereits mehr als 400 Teilnehmer angemeldet haben, mit gearbeitet. Die Schüler betreuen dieses Mitmachangebot auch vor Ort, bei dem sich Menschen mit und ohne Behinderung begegnen und beteiligen können. Die Medaillen für die Athletinnen und Athleten wurden ebenfalls im Gymnasium in einem Schülerwettbewerb entworfen.
 
Mit vielen Ideen und liebevoll gestalteten Postern und Plakaten werden Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Geising im Rahmen des Fanprojekts die Athletinnen und Athleten an den Wettbewerbsstätten unterstützen.
 
Die Wettbewerbe und das Rahmenprogramm wiederum wären ohne die Mitarbeit vieler einheimischer Vereine und Organisationen nicht denkbar. Ilka Meis, die Projektleiterin von Special Olympics Deutschland für die Spiele in Altenberg nennt Beispiele dafür: „Die Altenberger und Geisinger Feuerwehren unterstützen tatkräftig die Auf- und Abbauarbeiten, Bauamt/ Bauhof sorgen für die Präparation der Veranstaltungsstätten. Das DRK stellt kostenlos die sanitätsdienstliche Versorgung sicher, das Personal der Eishalle in Geising engagiert sich sehr, um einen reibungslosen Ablauf der Eislaufwettbewerbe zu gewährleisten und das Catering und die Getränkeversorgung werden durch einen Zusammenschluss von verschiedenen regionalen Anbietern gewährleistet.“
 
Die Nationalen Winterspiele, veranstaltet von Special Olympics Deutschland (SOD) und ausgerichtet mit Unterstützung des Landesverbandes Sachsen und der Stadt Altenberg, stehen unter Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen, Stanislaw Tillich. Insgesamt werden etwa 350 freiwillige Helferinnen und Helfer für den reibungslosen Ablauf der Spiele sorgen.
 
„Viele der Besucher und ehrenamtlichen Helfer werden zum ersten Mal Athletinnen und Athleten mit geistiger Behinderung unmittelbar begegnen, mit ihnen Sport treiben und feiern. Diese Selbstverständlichkeit auch im Alltag zu erreichen, ist unser großes Ziel, und ich bin sicher, dass wir gemeinsam mit der Sportstadt Altenberg auf diesem Weg zur Inklusion wieder einen großen Schritt vorankommen“, so Prof. Schulke.
 
Für die Schüler der Mittelschule Geising ist die Botschaft bereits angekommen. Auf einem ihrer Fanplakate heißt es: „Hier seid Ihr, hier bleibt Ihr, hier gewinnt Ihr!“
 
Quelle: specialolympics.de

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