Süßstoff Steviolglycosid der Stevia-Pflanze als Süßungsmittel zugelassen

Stevia ist ein natürliches Süßungsmittel, das aus den Blättern der in Südamerika (Brasilien und Paraguay) beheimateten „Stevia rebaudiana“ gewonnen wird, es hat bis zu 300mal mehr Süßkraft als Zucker, ist kalorienfrei und geeignet für Diabetiker. Es erhöht die Blutfettwerte nicht und ist nicht kariesfördernd.

Bis jetzt waren Stevia-Erzeugnisse  im Gegensatz zu anderen Ländern in den EU-Staaten nicht als Lebensmittel oder Lebensmittelzusatzstoff zugelassen. Stevia ist derzeit in den Kosmetikregalen zu finden.

Heute hat die EU-Kommission beschlossen, den aus der Pflanze gewonnenen Süßstoff Steviolglycosid zur Verarbeitung in Lebensmitteln zuzulassen, denn das Produkt sei nach Feststellungen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) weder krebserregend oder genotoxisch, wie lange vermutet worden war.

Bei der indigen Bevölkerung Paraguays und Brasiliens wurde Stevia „Süßkraut“ seit über 500 Jahren zur Nahrungsmittelzubereitung und als Heilpflanze verwendet.

Der weltweit größte Anbau findet derzeit in China statt, in Europa sind Spanien, Kroatien und Griechenland Anbaugebiete.

Denkbar sind künftig mit Stevia gesüßte Softdrinks und Joghurts, Schokolade und mehr.

 

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