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Keine Anglizismen mehr bei der Deutschen Bahn?

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Manche sind genervt von den ganzen Anglizismen rund um ums herum. Andere nehmen gechillt ihren Coffee to go, stellen sich am Counter an, um ihr Ticket für den ICE zu lösen und es sich anschließend mit ihrem Tablet gemütlich zu machen.

Mit einigem davon wird jetzt wohl Schluss sein. Zumindest im internen und externen Sprachgebrauch der Deutschen Bahn. Viele Begriffe sollen verschwinden, bzw. wieder in deutsch verwendet werden und die Mitarbeiter der Bahn haben Pressemeldungen zufolge sogar einen Leitfaden mit rund 2.200 Begriffen bekommen. Um nachschlagen zu können, welche deutsche Entsprechung es für den englischen Begriff gibt. (Der „Fahrkartenschalter“ ist übrigens bereits wieder am Start).

Verkehrsminister Peter Ramsauer ist einer die Initiatoren für diese Aktion, ein Blick auf die Homepage der Deutschen Bahn lässt viel Potential erkennen:

Der Begriff „ICE“ soll ja ohnehin bleiben, ebenso die „Bahncard“, aber spannend könnte werden, was aus „Online-Buchung“ – „Services“ und „Apps“ wird.  Noch heißt es „Tickets“ – „Last minute“ und „City night line“, Potential ist also vorhanden.

Auch nicht ganz uninteressant: In einem Interview mit der „Bild“-Zeitung lässt Bahnchef Grube anklingen, dass es durchaus sein könnte, dass auf Bahnkunden Preiserhöhungen zukommen würden, Schuld daran seien unter anderem erhebliche Kosten durch die Energiewende.

Vielleicht sollten wir mal ein Brainstorming machen, wie cool Anglizismen sind und wenden uns dann den News zu? 🙄

Übrigens: der frühere Vorstandschef der Deutschen Bahn AG, Hartmut Mehdorn hatte stellvertretend für sein  Unternehmen vor sechs Jahren den Titel „Sprachpanscher des Jahres 2007“ erhalten.

 

 

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