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Nach Praktiker nun auch Max Bahr insolvent

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Nach der Pleite der Baumarktkette Praktiker hieß es, dass die Tochtergesellschaft Max Bahr nicht von der Zahlungsunfähigkeit betroffen sein wird. Das muss nun leider revidiert werden – auch für die 132 Filialen der Baumarktkette Max Bahr muss wegen Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit  Insolvenz angemeldet werden. Die  Warenversorgung sei nicht mehr zuverlässig gewährleistet, heißt es.

Wohl fast jeder kannte die einprägsamen Werbeslogans von Praktiker, zum Beispiel  „20 % auf alles, was keinen Stecker hat“, was aber auch das Image eines Discounters förderte.  Max Bahr dagegen hat mehr den Ruf eines hochwertigeren Baumarktes (gehabt) und war im Jahr 2007 von Praktiker aufgekauft worden. In letzter Zeit waren zahlreiche Praktiker-Märkte auf Max Bahr umbenannt worden. Allerdings fielen wohl die Bilanzen des vergangenen Jahres bei Max Bahr schlechter aus als beim Mutterkonzern. Auch das erste Quartal zeigte keine Besserung und der lange Winter war ebenfalls nicht gerade förderlich für den Verkauf.

Die Aktien von Praktiker sind wohl derzeit bei knapp 12 Cent/Aktie angekommen, das Auslandsgeschäft soll aber von der Pleite nicht betroffen sein, wird gemeldet. Insgesamt beschäftigt Praktiker im In- und Ausland rund 18.000 Mitarbeiter, Max Bahr ca. 3.700.

Wie es genau weiter gehen wird, wird sich in der kommenden Zeit zeigen. Andere große Baumärkte haben wohl Interesse an der Übernahme einzelner Filialen gezeigt, interessant – nicht nur für die Gläubiger – wäre aber wohl eine Übernahme als Ganzes oder eine Sanierung von Max Bahr.

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