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Kartoffelpreise auf Rekordhoch

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Wer in letzter Zeit Kartoffeln zum Mittagessen servieren möchte, stellt angesichts der Preise für die Erdäpfel den Speiseplan öfter einmal um! Ende Juni kostete ein Kilogramm im Schnitt 1,42 Euro, es sind und waren aber durchaus auch Preise von bis zu 2,- Euro zu finden.

Als Grund für die drastische Preiserhöhung wird der lange und späte Winter angegeben, denn die Kartoffeln konnten dadurch erst später gepflanzt werden, das Frühjahr war nass und kalt  und demzufolge verschiebt sich auch die Kartoffelernte. Laut der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) sind die Erzeugerpreise im Vergleich zum Vorjahr von 25,– Euro/100 kg auf 65,– Euro gestiegen.

In den nächsten Wochen wird aber damit gerechnet, dass die Preise wieder sinken werden.

Bisher war das Wetter leider generell nicht so, wie es Obst- und Gemüseproduzenten gern gehabt hätten und wie es für die Ernte gut gewesen wäre. Zu nass und zu kühl, das bekommt auch dem Mais nicht. Ebenso sind Erdbeeren betroffen und die Verbraucher werden auch hier vielleicht tiefer in die Tasche greifen müssen.

Besonders schlimm ist die Lage für die Erzeuger natürlich in den Überschwemmungsgebieten im Osten und Süden Deutschlands.

Übrigens: Seit dem 1. Juli 2013 hat Russland (wie schon seit längerem geplant) einen Importstopp für Kartoffeln und Saatgut aus der EU verhängt. Der Grund dafür seien mangelnde phytosanitäre Maßnahmen, heißt es.  Durch „Phytosanitäre Maßnahmen“  soll die Ein- oder Verschleppung von Schadorganismen so gering wie möglich gehalten werden, es gibt dementsprechende Zertifikate und Kontrollen. „Phytosanitär“ bedeutet: Die Gesundheit von Pflanzen betreffend.

 

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