foodwatch informiert: Rote Karten für WM-Produkte – 11 Lebensmittel im Ampel-Test

Der ideale Fußball-Fan sitzt während der Weltmeisterschaft auf seinem Sofa und futtert munter Chips und Fruchtgummis in sich hinein, während er seinen Fußballhelden beim schweißtreibenden Spiel zusieht.

Das zumindest ist der perfekte Fan in den Augen der Lebensmittelkonzerne. Die hoffen während der WM in Südafrika nicht nur auf schlechtes Wetter, damit möglichst viele zu Hause mit dem Knabberzeug in der Hand vor dem Fernseher sitzen bleiben, statt zum Public Viewing zu gehen, sondern auch auf ein Umsatzplus bei Snacks und Süßigkeiten. Dafür sorgen soll das unvermeidliche WM-Marketing: Würstchen in Ballform, Milchreis mit Mini-Deutschland-Flagge oder Fruchtgummis in Schwarz-Rot-Gold.

foodwatch hat sich bei 11 WM-Produkten den Fett-, Zucker- und Salzgehalt angesehen und sie mit der Lebensmittelampel versehen. Dabei gab es viele rote Karten und einige Überraschungen. So ist Coca Cola trotz eines roten Ampelpunktes für Zucker noch das „kalorienärmste“ in der WM-Elf von Ferrero, Bifi & Co. Wie die Lebensmittelkonzerne zur WM aufgestellt sind, lesen Sie hier »

Übrigens: In der WM-Euphorie setzt die Industrie verstärkt auf Fußballhelden als Werbe-Ikonen: Michael Ballack wirbt für Pepsi, Bastian Schweinsteiger für Bifi, Philipp Lahm für Pringles.

Wenn Sport-Idole die Trommel rühren, kommt das besonders gut bei Kindern an.

Leider machen sie vor allem für Junk Food und Süßwaren Reklame. Mit der Lebensmittelampel würden selbst Kinder auf einen Blick verstehen, wie viel Zucker, Fett oder Salz in den Produkten steckt – und Eltern hätten gute Argumente im Supermarkt. Voraussichtlich am 16. Juni wird das Europäische Parlament über die künftige Nährwertdeklaration abstimmen.

Umso wichtiger ist es jetzt der Politik klar zu machen, dass Verbraucher die Ampel wollen. Fordern Sie mit uns Fairplay bei der Nährwertkennzeichnung und unterzeichnen Sie unsere E-Mail-Aktion für die Einführung der Ampel.

Klicken Sie sich rein,

Ihr foodwatch-Team

Quelle: foodwatch.de

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