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foodwatch gegen die Quälerei von Hühnern – bitte unterstützen Sie uns!

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für die meisten Menschen ist es mittlerweile selbstverständlich: Tiere sind unsere Mitgeschöpfe und nicht einfach Essenslieferanten oder gar Sachen. Ganz im Gegenteil – wir wissen, dass Tiere Schmerzen empfinden, sich ihres Lebens freuen oder auch leiden. Immer mehr Wissenschaftler gestehen ihnen Gefühle zu und betrachten Sie somit als Lebewesen, die uns Menschen in vielen Punkten sehr ähnlich sind.

Deshalb machen sich heutzutage viele Menschen über die Haltung von „Nutztieren“ Gedanken. Die Anzahl derjenigen, die aus ethischen Gründen Vegetarier oder Veganer werden, steigt kontinuierlich. Viele Verbraucher, die nicht auf den Genuss von Fleisch oder anderen tierischen Produkten verzichten wollen, achten darauf, dass sie von Tieren aus akzeptablen Haltungsbedingungen stammen. Lebensmittel aus tierquälerischer Haltung möchten heute viele Menschen nicht mehr zu sich nehmen.

Besonders traurigen Ruhm haben in diesem Zusammenhang die Bilder von Hühnern, die in engen Käfigen gehalten werden, erlangt. Auch wenn die klassische Form der Käfighaltung ab 2012 verboten ist und der so genannten „Kleingruppen-Haltung“ gewichen ist, handelt es sich immer noch um Käfighaltung. Denn das, was sich im ersten Moment wie das lustige Leben von Hühner-Kommunen anhört, stellt in Wahrheit kaum einen Unterschied zur herkömmlichen Käfighaltung dar. Statt knapp einem DIN-A-4-Blatt pro Tier haben sie nun eine Fläche von eineinhalb DIN-A-4-Blättern zur Verfügung.

Immer weniger Konsumenten greifen zu Eiern aus Käfig- oder aus „Kleingruppen-Käfig“-Haltung. Fast niemand, der irgendwann einmal – meist im Fernsehen, seltener in der Realität – damit konfrontiert wurde, kann sich noch vorstellen, solche Eier zu kaufen oder zu verzehren. In Meinungsumfragen sprachen sich in den vergangenen Jahren bis zu 90 Prozent der Verbraucher für ein schnelles Ende der Käfighaltung aus. Umso erstaunlicher, dass es sich immer noch bei jedem dritten verkauften Ei weder um ein Bio-Ei noch um ein Ei aus Freiland oder Bodenhaltung handelt, sondern um ein Käfig-Ei bzw. ein Kleingruppen-Käfig-Ei!

Wie ist das möglich? Ist das Bekenntnis zum Tierschutz für viele Menschen doch nur ein Lippenbekenntnis? Die Antwort ist so simpel wie erschreckend. Die meisten Käfigeier werden gar nicht bewusst gekauft, sondern landen ohne Wissen des Verbrauchers im Einkaufskorb. Wie das geht? Ganz einfach: Sie kaufen Nudeln, Kuchen, Eis oder gehen in einem Restaurant essen. In all diesen Fällen ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Käfig-Eier zu sich nehmen sehr groß. Denn Käfigeier in verarbeiteten Lebensmitteln oder Eier, die Sie im Restaurantessen zu sich nehmen, müssen im Unterschied zu frischen Eiern nicht gekennzeichnet werden! Und das, obwohl sich einer repräsentativen Umfrage zufolge 80 Prozent der Verbraucher genau das wünschen!

Wir von foodwatch kritisieren mit allem Nachdruck die Missachtung des Verbraucherwunsches nach Kennzeichnung von Eiern, auch in Fertigprodukten und Gaststätten. Wir fordern die Schließung dieser Kennzeichnungslücke. Wo Tierleid drin ist, muss auch Tierleid draufstehen. Gerade wenn es um Mitgeschöpfe geht, die sich nicht selbst wehren können, muss der Verbraucher die Möglichkeit haben, sich seinem Gewissen entsprechend zu entscheiden. Niemand darf gezwungen werden, unwissentlich vermeidbares Leid von Millionen von Tieren zu verursachen.

foodwatch fordert deshalb:

Käfigeier dürfen den Verbrauchern nicht untergejubelt werden. Die Menschen müssen die Möglichkeit haben, Eier aus Käfighaltung abzulehnen. Daher gilt: Es muss eine klare Kennzeichnung für alle Lebensmittel geben – wo Käfigeier drin sind, muss es auch drauf stehen!

Unterstützen Sie uns in unserem Protest gegen die Zwangsernährung mit Produkten, die Käfigeier enthalten. Wir lassen uns von dem Begriff der „Kleingruppenhaltung“ nicht täuschen. Wir fordern die lückenlose Kennzeichnung von Käfigeierprodukten. Doch dazu brauchen wir Ihre Hilfe. Wir möchten, dass die Politik das Thema wieder auf die Tagesordnung setzt und ein Verbot ungekennzeichneter Käfigeier vereinbart. Helfen Sie dabei mit und werden Sie Förderer/Förderin von foodwatch: In Kampagnen wie dieser steckt eine Menge Arbeit, Marktanalysen, Informationsmaterial, juristische Gutachten, politische Lobbyarbeit und Aktionen. All das will bezahlt werden. Helfen Sie uns dabei!

Liebe foodwatch-Interessierte, wir wissen: die Politik reagiert nur auf Druck. Mit unserer Kampagne können wir den Finger in die Wunde legen. Aber dafür brauchen wir Ihre Unterstützung. Werden Sie bitte Förderer/Förderin von foodwatch.

Quelle: foodwatch.de

 

 

 

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