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foodwatch.de: Das Activia-Märchen Teil II – Die Verpackungslüge

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Seit April kommt das vermeintliche Verdauungswunder Activia von Danone im „Becher aus nachwachsenden Rohstoffen“ daher. Im Werbetext erklärt Danone, dass der neue Becher aus Maispflanzen hergestellt wird und deshalb nun „umweltfreundlicherer“ sei. Er könne außerdem „optimal verwertet bzw. recycelt werden“, wenn man ihn in den gelben Sack entsorgt. Und der verwendete Mais stamme sogar aus „nachhaltigem Anbau“, so Danone.

Klingt phänomenal. Doch Danone wäre nicht Danone, wenn man alles glauben könnte, was auf der Verpackung steht. Fakt ist: Sogar die von Danone selbst finanzierte Ökobilanz-Studie des IFEU-Instituts kommt zu einem ganz anderen Ergebnis, als in der Werbung vermittelt wird. Laut der Studie ist der neue Becher insgesamt nämlich gar nicht umweltfreundlicher als der alte!

Doch damit nicht genug: Anders als Danone suggeriert, wird der Becher auch nicht recycelt, sondern in der Regel verbrannt. Recycling-Anlagen sortieren ihn nicht einmal aus. Und wer sich unter „nachhaltig“ angebautem Mais einen idyllischen Bio-Bauernhof im Alpenvorland vorstellt, hat weit gefehlt. Danone erlaubt für den Anbau unter anderem Pestizide und Mineraldünger – Intensivlandwirtschaft eben.

Lassen Sie sich das nicht gefallen. Beschweren Sie sich jetzt direkt bei Danone!

www.abgespeist.de/activia_becher/mitmachen

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Quelle: foodwatch.de

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