foodwatch.de: Bürger lehnen Spekulation mit Nahrungsmitteln ab – fordern Sie die Deutsche Bank jetzt zum Ausstieg auf!

Es ist ein deutliches Zeichen an Deutsche Bank und Co: 84 Prozent der Bürger lehnen die Spekulation mit Nahrungsmitteln ab, so das Ergebnis einer aktuellen Forsa-Umfrage. Nur 11 Prozent halten diese Geschäfte für legitim. Wenn auch Sie die Wetten mit Rohstoffen wie Weizen oder Mais unverantwortlich finden, schreiben Sie jetzt an die Deutsche Bank:

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Institute wie die Deutsche Bank wetten an den internationalen Finanzmärkten mit hohen Summen auf die Preise für Agrar-Rohstoffe – und treiben damit die Lebensmittelpreise in die Höhe. Verlierer sind die Ärmsten der Armen, die so in den Hunger getrieben werden. Die im Auftrag von foodwatch durchgeführte repräsentative Studie zeigt: 66 Prozent der Befragten erwarten, dass Banken von sich aus aus diesem unmoralischen Geschäft aussteigen. Das fordern auch die mehr als 30.000 Menschen, die über unsere E-Mail-Aktion schon direkt an Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann geschrieben haben. Machen auch Sie jetzt mit und zeigen Sie Josef Ackermann, was sie von einer Bank halten, die Geschäfte auf Kosten der Ärmsten in der Welt macht – je mehr unterzeichnen, desto eindringlicher unsere Botschaft:

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Einen ersten (Teil-)Erfolg können wir bereits verzeichnen: Die Deutsche Bank hat mittlerweile gegenüber foodwatch erklärt, man wolle bis Ende Januar 2012 über den Ausstieg aus der Spekulation mit Nahrungsmitteln entscheiden. Momentan prüfe eine internationale Arbeitsgruppe die Thesen des foodwatch-Reports „Die Hungermacher“. In dem am 18. Oktober veröffentlichten Report belegt foodwatch, dass die Spekulation mit Nahrungsmitteln die Preise in die Höhe treibt und Hunger verursacht. Bereits einen Tag nach der Veröffentlichung und 10.000 Protestmails später hatte Josef Ackermann in einem persönlichen Brief an foodwatch versichert, das Rohstoff-Geschäft komme auf den Prüfstand: „Kein Geschäft der Welt ist es wert, den guten Ruf der Deutschen Bank aufs Spiel zu setzen.“ Nun hat sich die Deutsche Bank auch auf einen Zeitplan festgelegt.

Jetzt müssen wir die Zeit bis Januar nutzen und der Deutschen Bank zeigen, wie viele Menschen hinter der Forderung nach dem Ausstieg stehen. Schreiben Sie an Josef Ackermann – damit die Deutsche Bank im Januar zu der einzig richtigen Entscheidung kommt und aus der Spekulation mit Nahrungsmitteln aussteigt. Egal, ob es Herrn Ackermann vor allem um den guten Ruf seines Instituts geht oder um die hungernden Menschen: Die Deutsche Bank muss alle Anlagen aus ihrem Portfolio streichen, bei denen Geld für Wetten auf Nahrungsmittelpreise eingesetzt wird!

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Bitte machen Sie mit und leiten Sie die E-Mail an Freunde und Bekannte weiter – je mehr unterzeichnen, desto eindrucksvoller das Signal an die Deutsche Bank. Herr Ackermann ist nicht nur Chef einer der größten Investmentbanken der Welt, sondern als Präsident des Weltbankenverbandes IIF auch oberster Lobbyist der Finanzwirtschaft. Wenn die Deutsche Bank wirklich aus der Spekulation mit Nahrungsmitteln aussteigt, wäre das auch für andere Banken und die Politik ein wichtiges Zeichen!

Klicken Sie sich rein,

Ihr foodwatch-Team

PS: Die Reaktion der Deutschen Bank zeigt: Gemeinsam können wir etwas verändern! Mit Recherchen, Studien und Kampagnen schafft foodwatch dafür die Basis. Diese Arbeit ist nur möglich mit Ihrer Hilfe – bitte schließen Sie sich uns an und werden Sie Fördermitglied:

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