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Die Vitaminlüge – oder wie Antioxidantien und freie Radikale als strategische Gegner etabliert wurden

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Wie schädlich sind Antioxidantien oder freien Radikale?

Zur Erklärung:

Sauerstoffradikale sind aggressive Sauerstoffmoleküle, die der Körper selber produziert. Sie greifen zwar die DNA an aber eine schädigende Wirkung konnte bislang noch nicht nachgewiesen werden.

Antioxidantien können freie Radikale binden. Ob dabei der Körper geschützt wird ist nicht 100% klar. Antioxidantien kommen in Supplementen (Nahrungsergänzungsmittel oder Vitaminpräparate) vor, der Markt dafür blüht auch sie haben bestimmt schon eine von den A-C-E Brausetabletten genommen.

Es gibt wissenschaftliche Studien, die jedoch zeigen, dass die Mähr der gefährlichen Radikale falsch ist.

Folgende Aussagen stimmen nicht und konnten durch keine Studie belegt werden:

  • Viatmine oder Antioxidantien stärken das Immunsystem, schützen vor Alzheimer und Herzinfarkt und können sogar Krebs verhindern.
  • Sportler brauchen eine verstärkte Vitaminzufuhr, durch oxydativen Stress
  • Freie Radikale verursachen das Altern und Tumore. Das widerspricht jedoch der Tatsache, dass der Körper selber diese freien Radikalen produziert. Das dient dazu, um gezielt Angreifer und Schädlinge zu beseitigen.

Es ist sogar ein gegenteiliger Effekt bei der Zunahmen von Supplementen zu beobachten. Die Sterblichkeitsrate wird erhöht wenn künstlichen Antioxidantien dem Körper zugeführt werden. Daher wird eine sinnvolle Anwendung speziell bei Sportlern angezweifelt.

Eine Untersuchung, die in der Fachzeitschrift PNAS veröffentlicht wurde, stellt fest, dass durch Zunahme von Antioxidantien ein geringerer Trainingseffekt erzielt wurde. Zwei Gruppen von Sportlern wurden untersucht. Die einen nahmen Antioxidantien, die anderen nicht. Die Gruppe ohne zusätzliche künstliche Antioxidantien konnte einen höheren Trainingseffekt erzielen als die andere Gruppe.

Aus dieser Untersuchung folgerten die Wissenschaftler, dass die Freisetzung von freien Radikalen wie ein Impfstoff gegen oxydativen Stress wirkten und damit den Körper eher schützten und leistungsbereiter machten. Zudem sollen Antioxidantien die Empfindlichkeit des Körpers Insulin auf Bewegungen einstellen zu können negativ beeinflussen und daher ein Risiko bei Diabetes Typ 2 sein.

Was ist die Alternative? Obst und Gemüse !!

Hier sind sehr viele Vitamine enthalten, die allein genommen für sich nicht die Wirkung erzielen aber auf Grund von sogenannten sekundären Pflanzeninhaltsstoffen einen großen Wirkungsgrad erzielen. Obst und Gemüse sind gesund, künstliche Vitaminpräparate hingegen nicht, sie sind sogar schädlich.

Es gibt jedoch immer wieder Ausnahmen. Bei schwangeren und älteren Menschen ist eine geringe Zuführung von bestimmten Präparaten notwendig.

Das Fazit lautet also, Hände weg von künstlichen Zusatzstoffen und hin zu natürlichen Lebensmitteln, wie Obst, Gemüse, Nüssen, Früchte aller Art. Die natürliche Kombination dieser Nahrungsmittel sind durch keine künstlich erzeugten Präparate zu ersetzen.

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