Aktuelle Angebote aus dem Internet

Aktuelle Technik Angebote

abgespeist de: Wählen Sie jetzt die Werbelüge des Jahres!

| Keine Kommentare

Noch vor zwei Jahren war der systematische Etikettenschwindel bei Lebensmitteln kaum ein Thema in der Öffentlichkeit. Das hat sich grundlegend geändert: Tausende Verbraucher beschweren sich über die Werbepraktiken, Hersteller ändern ihre Produkte, Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner will ein Internetportal starten, um Irreführung öffentlich zu machen. Ohne den Druck der Verbraucher wäre das alles nicht geschehen. Gerade erst gab der Präsident des Spitzenlobbyverbandes der Lebensmittelindustrie BLL erstmals zu, wenn auch noch etwas verschämt: „Einzelne“ Fälle seien durchaus „denkbar“, in denen ein Verbraucher „gegebenenfalls getäuscht werden kann“.

Es tut sich also etwas – aber um den Werbetricks der Industrie den Garaus zu machen, müssen die Verbraucher weiter Druck machen. Sie können uns dabei helfen: Mit Ihrer Teilnahme an der Wahl zum „Goldenen Windbeutel“ 2011! Stimmen Sie jetzt ab über die dreisteste Werbelüge des Jahres unter

www.abgespeist.de

Der Negativ-Preis „Goldener Windbeutel“ hilft, die öffentliche Aufmerksamkeit für das Thema Etikettenschwindel hoch zu halten. Das war 2009 so, als Sie Danones Joghurtdrink Actimel zur Werbelüge des Jahres kürten. Und noch mehr im vergangenen Jahr, als die Molkerei Zott den Preis für ihren überzuckerten „Monte Drink“ erhielt. Jetzt kommt der „Goldene Windbeutel“ zurück. Und die diesjährigen Kandidaten haben es in sich:

Die Nimm2-Bonbons etwa – denen Hersteller Storck einen überflüssigen künstlichen Vitamincocktail zusetzt, nur um sie gesünder als andere Süßigkeiten erscheinen zu lassen. So lernen Kinder, dass es statt Obst und Gemüse auch Süßigkeiten bringen – ein fatales Signal.

Die Firma Stockmeyer verspricht Eltern sogar, dass ihre „Ferdi Fuchs“-Würstchen einen „täglichen Beitrag für die gesunde Ernährung“ leisten könnten. Tatsächlich haben sie einen viel zu hohen Salzgehalt – was eher einem täglichen Beitrag zum späteren Bluthochdruck gleichkommt.

Traditionsbewusst präsentiert sich der dritte Kandidat, das Schlemmertöpfchen Feine Gürkchen von Kühne. Dessen satter Premium-Preis scheint durch die „besten natürlichen Zutaten“ und eine Tradition „seit 1722“ gerechtfertigt. Doch drin stecken Farbstoff und Aromen – modernste Lebensmitteltechnologie also, die die vermeintliche Handwerkskunst als standardisierte Industrie-Massenware entlarvt.

Kein bisschen ehrlicher bewirbt Danone sein Activia-Sortiment. Wer hinter den Joghurts ein Wundermittel für die perfekte Verdauung vermutet, darf sich getäuscht fühlen. Denn Danones Studienergebnisse sind mehr als dünn. Activia ist zwar teuer, mal eben die Verdauung „regulieren“ kann es aber nicht.

Die Milch-Schnitte macht die Kandidatenriege komplett. „Schmeckt leicht. Belastet nicht. Ideal für zwischendurch“, wirbt Ferrero. Doch die Schnitte besteht fast zu 60 Prozent aus Fett und Zucker. Wenn das „leicht“ sein soll, ist selbst Schoko-Sahnetorte ein Diät-Produkt.

Von welchem Produkt fühlen Sie sich am meisten getäuscht? Stimmen Sie jetzt ab unter

www.abgespeist.de

Klicken Sie sich rein,

Ihr foodwatch-Team

 

PS: Mit der Kampagne abgespeist entlarvt foodwatch regelmäßig den systematischen Etikettenschwindel der Lebensmittelindustrie. Unsere Produktrecherchen und Kampagnen sind nur möglich durch Ihre Unterstützung. Bitte unterstützen Sie uns und werden Sie abgespeist-Pate:

www.abgespeist.de/patenschaft

 

PPS: Jede Stimme beim Goldenen Windbeutel ist ein Signal an die Lebensmittelindustrie, dass die Verbraucher mit den irreführenden Werbepraktiken nicht einverstanden sind. Sie können mithelfen, dass sich so viele Verbraucher wie möglich an der Wahl beteiligen. Bitte leiten Sie dazu einfach diesen Newsletter jetzt direkt an Ihre Freunde und Bekannten weiter!

Quelle: abgespeist.de

 

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich akzeptiere