Archiv der Kategorie: Geld

Strom sparen leicht gemacht

 

Nach den angekündigten nicht gerade unerheblichen Strompreiserhöhungen ist das Thema Strom sparen interessanter denn je.

Das Bundesumweltministerium unter Peter Altmaier stellt jetzt eine Seite ins Netz: http://www.die-stromsparinitiative.de/.

Es gibt dort zahlreiche Tricks und Tipps, um Strom und damit letztendlich Geld zu sparen. Heimliche Stromverschwender werden aufgezeigt und auch Lösungen vermittelt, wie man derer Herr werden kann. Natürlich findet man auch hier den Hinweis, Preise zu vergleichen und ggf. den Anbieter zu wechseln. Es gibt einen Stromcheck, man kann einen Stromspar-Newsletter abonnieren und unter auch an einem Wettbewerb zum besten Stromsparer teilnehmen.

Es gibt Möglichkeiten zur Beratung, sei es online oder in Wohnortnähe, stromsparende Geräte werden empfohlen und es wird gezeigt, was einem ein kostenloses Energiesparkonto bringen kann.

Tipps zum richtigen Heizen sind nicht nur Tipps zum Energie und Geld sparen, sondern auch Tipps zur Senkung der CO2-Emissionen und somit zum Klimaschutz.

Geldanlage kann so einfach sein – Wie man leicht und erfolgreich sein Geld vermehrt

Sparen ist für Viele mittlerweile zum Luxus geworden. Der Versuch, Rücklagen – auch mit Kleinstbeträgen – zu bilden, scheint eine unüberwindbare Hürde zu sein. Demgegenüber stehen jene, die einen Betrag zur Verfügung haben und diesen gern zinsbringend anlegen möchten. Hier stellt sich allerdings die fast schon quälende Frage: „Wo?“. Allerdings ist klar: Beiden Seiten stehen so viele Türen offen, denn Geldanlage kann wirklich einfach sein.

Geld



Das Sparbuch – Der konservative Oldie



Es muss nicht der komplizierteste Fonds oder die risikoreichste Aktienanlage sein. Das gute alte Sparbuch tut es auch – wären da nur nicht die meist ablehnenden Zinssätze, die die Attraktivität dieses Oldies seit Jahren rückläufig werden lassen. Die Banken aber haben schon vor einer Ewigkeit auf die Bedürfnisse des Geldmarktes reagiert und neue Produkte entwickelt. Sie scheinen ebenso konservativ wie das Sparbuch, sind aber weder langweilig noch ertragslos. Sowohl das Tagesgeldkonto besonders für die „Spar-Geizhalse“ als auch die Festgeldanlage für die „Sparwilligen“ sind hier zu nennen.



Tagesgeld – Wenn Kleines ganz groß wird



Wie kann man das Tagesgeld am besten beschreiben? Im Grunde ist es nichts Anderes als ein Konto, auf dem beliebig ein- und ausgezahlt werden kann, wo das Guthaben verzinst wird und wo üblicherweise kein Zahlungsverkehr zugelassen ist. Einschränkungen gibt es bei dieser Geldanlageform keine. Die Zinssätze bewegen sich im guten Mittelfeld bis hin zur Oberklasse und der Sparer gibt den Ton an. Er entscheidet, wann er wie viel einzahlen bzw. wieder verfügen möchte. Letzteres erfolgt durch Überweisung auf ein Referenzkonto (Girokonto) oder Barauszahlungen. Die Laufzeit ist unbegrenzt, d.h. dem Sparer steht die Beendigung des Tagesgeldvertrages offen.



Festgeld – Ein Fest der Zinsen



Diese Form der Geldanlage ist einer der (zins)sichersten und kalkulierbarsten Typen. Interessenten sichern sich einen festen Zinssatz über die gewünschte Laufzeit, können ihrem Kapital beim Wachsen zusehen und müssen dafür Nichts weiter tun als das Sparkonto zu eröffnen. Einzig die feste Anlagezeit ist ein Kriterium, mit dem Sparer umzugehen haben. Das Kapital ist bis zur Fälligkeit der Festgeldanlage nicht verfügbar, wodurch der Spargedanke besonders stark unterstützt wird. Gleichzeitig müssen sich Interessenten dessen bewusst sein und von Beginn an kalkulieren, auf wie viel sie für eine gewisse Zeit verzichten können.



Geldanlage – Unkompliziert und ertragsreich



Wie die oben genannten Varianten der Geldanlage verdeutlichen, muss diese nicht kompliziert sein. Ein einfacher Weg, Kapital zu vermehren, kann schnell eingeschlagen werden. Der Geldmarkt weist viele Angebote auf, die nur darauf warten, von Sparwilligen oder auch Spar-Abgeneigten genutzt zu werden.



Einen optimalen und kompakten Überblick über einige attraktive Geldanlageformen sowohl im Tages- als auch im Festgeldbereich bietet das Finanzportal www.deutschland-festgeld.de.



Über deutschland-festgeld.de

deutschland-festgeld.de ist ein Finanzportal zum Vergleich von Festgeld- und Tagesgeldangeboten. Hier können die Nutzer wenige aber attraktive Angebote analysieren sowie die Vor- und Nachteile abwägen. Kontrollierte Informationen zu den einzelnen Produkten garantieren die Aktualität der Angebote. Das Portal wird betrieben von der Dynamicdrive GmbH & Co. KG, Dresden.

Heizölpreis 13. August: Mit 66,66 Euro günstigster Preis der Woche

Der Heizölpreis in Deutschland ist im Moment auf dem niedrigsten Stand seit zwei Wochen.

Bei einer Liefermenge von 3.000 Litern bezahlt man heute für 100 Liter im Bundesdurchschnitt 66,66 Euro.

Auf dem Energieportal  www.brennstoffspiegel.de findet man die Entwicklung der einheimischen Heizöl-Endverbraucherpreise im Bundesdurchschnitt.

Geld zurückholen vom Finanzamt

Das ist neu: Viele Ausgaben für Dienstleistungen und Handwerker in privaten Haushalten können in der Steuererklärung beim Finanzamt angegeben und von der Steuer abgesetzt werden.

Allerdings ist einiges zu beachten, so zum Beispiel:

Die Rechnungen müssen an den Dienstleister überwiesen werden, so dass der Nachweis der Zahlung mit dem Kontoauszug erbracht werden kann.
Die Rechnungen müssen detailliert und nachweisbar aufgeschlüsselt sein.

Nähere Informationen: http://www.geld.de/…

Erhöhung der Krankenkassenbeiträge ab 2011

Ab 2011 werden die Krankenkassenbeiträge von 14,9 auf 15,5 Prozent angehoben.

8,2 Prozent davon tragen die Arbeitnehmer, 7,3 Prozent die Arbeitgeber.

Betroffen sind Arbeitnehmer, freiwillig versicherte Selbständige und Rentner. Überall wird sich diese Erhöhung in der Kasse bemerkbar machen.

Nähere Informationen unter: http://www.geld.de/…

Tarifanalyse: Neuer Service für preisbewusste Energieverbraucher

Erhöhungen bei Strom und Gas, eine Vielfalt von Tarifen, wie schnell ist man da überfordert, will man Kosten vergleichen oder den Anbieter wechseln.

Energiedienstleister HausPilot bietet einen neuen Service, der eine Tarifanalyse beinhaltet.

Verschiedene Konditionen werden verglichen, die evtl. Kostenersparnis aufgezeigt.

Das Formular zur Analyse gibt es bei www.hauspilot.de .

Wie man in der Krise trotzdem Geld verdienen kann am Beispiel Griechenland

Nachdem verschiedene Gerichte die von der DZ Bank ausgegebene Cobold Anleihen als für den Anleger undurchsichtig und irreführend bezeichnet haben, hätte man erwartet, dass die Banken künftig ihre Finger von diesen Produkten lassen. Die Landesbank Baden Württemberg (LBBW) nicht. Sie lässt sich mit diesem Konstrukt ihr Länderrisiko Griechenland und das anderer wackeliger EU-Länder absichern. Der durchschnittliche Anleger bemerkt das nicht und erhält natürlich auch keine angemessene Prämie für das übernommene Risiko.



Und so funktioniert es:

Die LBBW hat am 08.12.2009 eine Anleihe emittiert, die so genannte LBBW Synthia Euro-Staatsanleihe. Als Emittentin preist sie diese Anleihe unter Verweis auf ihr exzellentes Rating (Moody’s: Aa2) an. Verzinst wird die Anleihe mit 3,75 %, die Laufzeit beträgt 3 Jahre. Zusätzlich wird der Anleger mit dem Hinweis auf die Einlagensicherung der deutschen Sparkassen beruhigt. Ihm kann nichts passieren, denn: dieses System schützt selbst Zertifikate (anders als der Sicherungsfonds des deutschen privaten Bankgewerbes), da es die Institute in ihrem Bestand erhält, eine Insolvenz also gar nicht erst eintreten kann. Der Hinweis auf die Zertifikate ist interessant. Hier gibt die LBBW indirekt selbst zu: in Wahrheit ist die Anleihe keine Anleihe, sondern ein Zertifikat.



"Der Haken bei diesem Konstrukt ist folgender", so Rechtsanwalt Bömcke aus der Kanzlei Rössner Rechtsanwälte (www.roessner.de): "Auf das Risiko LBBW kommt es gar nicht an. Die Anleihe ist gekoppelt an einen Länderkorb verschiedener, derzeit ins Gerede gekommener EU Länder, darunter Griechenland. Tritt bei einem dieser Länder ein „Kreditereignis“ ein, wie es beschönigend heißt, geht der Anleger leer aus." Das kann er aber kaum erkennen, denn im Bankjargon liest sich das in der Verkaufsunterlage so:



„Das Risiko besteht im Eintritt eines Kreditereignisses bei einem der Referenzländer. In diesem Fall entfällt die Zinszahlung für die laufende Periode und die Rückzahlung der LBBW Synthia Euro-Staatsanleihen erfolgt vorzeitig durch einen Barausgleich, der sich am Kurs einer ausgewählten Anleihe (Lieferbare Verbindlichkeit) des betroffenen Referenzlandes orientiert.“



Was ein „Kreditereignis“ darstellt, erfährt der Leser nicht. Gemeint ist damit Zahlungseinstellung oder Schuldenrestrukturierung des Landes. Sollte daher ein Land seine Schulden restrukturieren, heißt das für den Anleger, dass er das Geld, das er in die LBBW Anleihe gesteckt hat, weitgehend verliert. Denn die LBBW „tilgt“ dann „vorzeitig“ ihre Anleihe mit dem Wert, den eine entsprechende Anleihe des Referenzlandes dann noch im Markt hat. Die LBBW nennt das „Barausgleich“. Damit hat sie das Länderrisiko, hier wohl: Griechenland-Risiko, das sie in ihren Büchern hat, auf den Anleger der LBBW Synthia Euro-Staatsanleihe übergewälzt, und das zu einem Zinssatz, den der Anleger ebenso gut mit dem Direkterwerb einer Griechenland-Anleihe hätte erreichen können. Der Unterschied zum Direkterwerb besteht darin, dass beim Direkterwerb der Anleger sich ganz bewusst ein Griechenland-Risiko eingekauft hätte, bei der Synthia Anleihe merkt er dies nicht.



Schlimmer ist aber, dass sich der Anleger mit der Synthia Anleihe, ohne es zu wissen, nicht nur ein Griechenland-Risiko eingehandelt hat, sondern daneben noch zusätzlich ein Landesrisiko Italien, Spanien, Irland und Österreich – alles Länder, deren Bonität in den letzten Monaten öffentlich angezweifelt worden war, was auch der LBBW nicht entgangen sein dürfte. Damit potenziert sich das Landesrisiko für den Erwerber einer Synthia Anleihe.



Am 01.01.2010 lag der Zinssatz für eine zweijährige Griechenlandanleihe bei 3,3 % p.a., für eine dreijährige Anleihe musste Griechenland also mehr als 3,3 % bezahlen. Zu diesem Zeitpunkt, als Griechenland schon längst unter Beschuss stand, wurde dem Synthia Anleger für eine lächerliche Versicherungsprämie von weniger als 0,45 % p.a. das Ausfallrisiko von vier weiteren zumindest reputationsmäßig angeschlagenen Ländern untergeschoben. Griechenland selbst musste zu diesem Zeitpunkt bereits einen Aufschlag von über 5 % über Bundesanleihen zahlen.



Die LBBW dagegen kann in Ruhe abwarten, welches der gefährdeten Länder zuerst seine Schulden „restrukturieren“ muss. Der Anleger der Synthia Anleihe hat ihm diese Sorge abgenommen, und das zu einem Zinssatz von 3,75 % p.a.



Aber es kommt für die LBBW noch besser. Denn nach der Herabstufung von Griechenland durch Standard and Poor’s am 27.04.2010 von BBB+ auf BB+, also auf Ramschniveau, stiegen die Renditen von Griechenlandanleihen auf über 17 %. Da wird die LBBW hoffentlich zugegriffen haben. Das Risiko trägt ja der Synthia Anleihekäufer.



Nähere Informationen erhalten Sie bei www.roessner.de oder direkt bei RA Bömcke unter 089 99 89 22 0.



Die Kanzlei Rössner Rechtanwälte ist Mitglied im internationalen Anwaltsnetzwerk Eurojuris Deutschland e.V.