Wettervorhersage: Deutschlandwetter-aktuell vom 27.07.2010 bis 30.07.2010 | Immer noch kühl und regnerisch
Offenbach, Dienstag, den 27.07.2010, 11:30 Uhr -
"Einen Schritt zurück macht am Mittwoch das Atlantikhoch
südwestlich der Britischen Inseln und zieht seinen Hochkeil von
Mitteleuropa zurück. Damit wird Platz für die Ausläufer von
Tief SILKE nördlich von Schottland. Diese Ausläufer erreichen
ausgangs der Nacht zu Mittwoch den Nordwesten der Republik und
breiten sich tagsüber landeinwärts aus. Die damit verbundenen
Regenfälle werden tagsüber mehr und mehr von Gewittern
begleitet. In dem Zusammenhang sind dann auch wieder teilweise
ergiebige Regenfälle zu erwarten, derart stark wie am Montag
werden diese dann aber wohl doch nicht ausfallen. Am Montag und
in der Nacht zu Dienstag gab es ja am Alpenrand und in den
Mittelgebirgen stellenweise mehr als 100 Liter Regen auf einen
Quadratmeter, mehr als andernorts sonst in einem ganzen Monat
fällt. Ausgespart von diesem Regen bleibt wohl der Nordosten
der Republik, hier ist trockenere und wärmere Luft
wetterbestimmd, in der durchaus sommerliche Temperaturen über
25 Grad auftreten können, was dann aber in erster Linie an Oder
und Neiße der Fall sein dürfte. Tiefpunkt der Temperaturkurve
in dieser Woche ist dann der Donnerstag, Werte um 20 Grad
bilden an diesem Tag das Ende der Fahnenstange und dazu gesellt
sich dann sehr wechselhaftes Schauerwetter. In der Folge
berappeln sich die Temperaturen dann zwar wieder etwas, es
reicht aber weder zu einer neuen Hitzewelle, noch zu richtig
sonnigem Wetter.
Bei gemäßigten Temperaturen bleibt es leicht wechselhaft.
Richtig typisch mitteleuropäischer Sommer also.
Das erklärt Dipl.-Met. Bernd Zeuschner von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.
Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de
Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de
Die Vorhersage- und Beratungszentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333
Deutschlandvorhersage:
Heute Nachmittag scheint im Nordosten häufig die Sonne, sonst
überwiegt wolkiger Himmel und vor allem im Süden und Südosten
treten Schauer und Gewitter auf. Dabei steigt die Temperatur
auf Werte zwischen 19 am Alpenrand und bis zu 27 Grad im
Nordosten. Abgesehen von Schauerböen weht der Wind schwach bis
mäßig aus Nordwest.
In der Nacht zum Mittwoch klingen die Schauer und Gewitter ab,
zum Teil wird es klar. Im Nordwesten verdichten sich später die
Wolken und von der Nordsee her kommt Regen auf. Die Tiefstwerte
liegen zwischen 17 und 10 Grad, bei längerem Aufklaren darunter.
Am Mittwoch ist es nach Osten und Süden hin freundlich. Im
Tagesverlauf kommt von Nordwesten und Westen her teils
schauerartig verstärkter Regen auf, örtlich gibt es Gewitter.
Die Höchstwerte liegen zwischen 19 Grad im Westen und bis zu 26
Grad im Osten. Abgesehen von Schauerböen weht der Wind schwach,
im Bergland und an der See mäßig aus Nordwest.
In der Nacht zum Donnerstag ziehen von Nordwest nach Südost
Schauer und Gewitter durch. Im Norden und Westen klart der
Himmel gegen Morgen auf. Die Tiefstwerte liegen zwischen 16 und
10 Grad.
Am Donnerstag ist es wechselnd bewölkt und verbreitet muss mit
teils kräftigen Schauern und Gewittern gerechnet werden. Bei
mäßigem Nordwestwind erreichen die Temperaturen nur Werte
zwischen 18 und 22 Grad. In Schauernähe sind stürmische Böen
möglich.
In der Nacht zum Freitag klingen Schauer und Gewitter ab. Teils
bleibt es noch wolkig, teils wird es klar. Die Luft kühlt auf
16 bis 10 Grad ab.
Am Freitag fällt im Süden anfangs schauerartiger Regen. Sonst
bleibt es wechselnd bis stark bewölkt mit gelegentlichen
Schauern, vor allem im Norden und Westen. Die Höchstwerte
liegen an der Küste und an den Alpen um 19 Grad, sonst zwischen
20 und 24 Grad. Es weht schwacher bis mäßiger West- bis
Nordwestwind.
In der Nacht zu Samstag sinkt das Quecksilber auf 15 bis 9
Grad. Dabei ist es teils leicht bewölkt und meist trocken. Erst
zum Morgen beginnt es im Nordwesten wieder zu regnen.
