Wetterbericht Deutschlandwetter vom 13.01.2010 bis 17.01.2010

Im Westen Schneefall, sonst bewölkt aber trocken. Kalt.

Offenbach, Mittwoch, den 13.01.2010, 11:30 Uhr – "Im Westen und
Südwesten macht sich heute und morgen der Einfluss des
Ausläufers von Atlatiktief "Ela" in Form von dichten Wolken und
Schneefall bemerkbar. Vereinzelt kann es dort auch mal zu
gefrierendem Regen mit Glatteisbildung kommen.
Im Norden und Osten Deutschlands bleibt es bis morgen zwar
meist stark bewölkt, aber weitgehend trocken. Dort überwiegt
schon der Einfluss von Skandinavienhoch "Bob", das in einer
östlichen Strömung kalte Festlandsluft heranführt.
Freitag und Samstag setzt sich dann im ganzen Bundesgebiet die
etwas trocknere Festlandsluft und Hochdruckeinfluss durch. Dann
gibt es zwar gebietsweise noch dichte Wolken und vereinzelt
leichten Schneefall, aber die Lücken in der Wolkendecke werden
zahlreicher und größer, so dass sich zeitweise auch mal die
Sonne zeigen wird. Bei Temperaturen zwischen -6 Grad in Sachsen
und bis +3 Grad im Raum Aachen bleibt es weiterhin winterlich
kalt. "

Das erklärt Dipl.-Met. Stefan Külzer von der
Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in
Offenbach zum Wetter der kommenden Tage.

Hinweis:
Die aktuellen Wetter- und Unwetterwarnungen finden Sie unter:
www.wettergefahren.de

Aktuelle Wetter- und Klimainformationen finden Sie unter:
www.dwd.de

Die Wettervorhersagezentrale des DWD ist rund um die Uhr
telefonisch erreichbar unter Tel.: 069/8062-3333

Deutschlandvorhersage:
———————-
Heute Nachmittag im Westen und Südwesten starke Bewölkung und
zeitweise fällt Schnee. Zum Teil kann der Schnee auch in Regen
übergehen. Dabei besteht Glatteisgefahr. In den anderen
Regionen ist es teils hochnebelartig bewölkt mit etwas
Schneegriesel, teils zeigt sich auch die Sonne. Die Höchstwerte
liegen zwischen -6 und -1 Grad, an der See und am Rhein um 0
Grad. Dabei weht weiterhin ein schwacher bis mäßiger, an
der Nordsee frischer Wind aus Ost bis Südost.
In der Nacht zum Donnerstag fällt in einem Streifen vom Allgäu
bis zum Niederrhein noch etwas Schnee, örtlich auch
gefrierender Regen. Auch im Nordosten kann es vereinzelt etwas
schneien. Sonst ist es teils wolkig, teils klar. Die
Temperaturen gehen auf -3 bis -8, bei längerem Aufklaren
bis -13 Grad zurück.

Am Donnerstag ist es meist stark bewölkt mit nur wenigen
Auflockerungen. Im Westen kann es gelegentlich noch leicht
schneien, vereinzelt ist dort auch immer noch gefrierender
Regen möglich. Die Höchsttemperatur erreicht -6 bis -1 Grad, im
Westen und Südwesten 0 bis +3 Grad. Der Wind
weht schwach, im Norden und Nordosten mäßig aus Ost bis Südost.
In der Nacht zum Freitag ist es im Osten und in Alpennähe teils
klar, und es gibt strengen Frost zwischen -10 und -15 Grad. In
den anderen Gebieten bleibt es meist bedeckt, vereinzelt
schneit es noch etwas. Dabei geht die Temperatur auf -3 bis -9
Grad zurück.

Am Freitag ist es meist bewölkt oder neblig trüb, nur in der
Mitte und im Süden kommt gelegentlich die Sonne heraus. Im
Norden kann es örtlich noch etwas schneien. Die Höchstwerte
liegen zwischen -6 Grad im Nordosten und +2 Grad entlang des
Rheins. Im Norden weht noch ein mäßiger Südostwind, sonst ist
der Wind nur schwach und kommt aus unterschiedlichen Richtungen.
In der Nacht zum Samstag ist teils wolkig, teils klar.
Gebietsweise wird es neblig. Die Luft kühlt im Westen auf -4
bis -8, im Osten auf -8 bis -13 Grad ab.

Am Samstag ist es teils heiter, teils auch neblig trüb, aber es
bleibt weitgehend niederschlagsfrei. Die Temperatur steigt
tagsüber auf Werte zwischen -6 Grad im Osten und bis zu +3 Grad
im Westen. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Norden frisch
aus Südosten.
In der Nacht zum Sonntag ist es nach Osten hin zum Teil klar,
im Westen ziehen dichte Wolken auf und später beginnt es dort zu
schneien. Die Temperatur sinkt auf Werte zwischen -3 Grad im
Westen und bis zu -10 Grad im Osten.

 

Quelle: www.dwd.de