Die spannendsten Entwicklungen für eBook Reader in 2010

(PresseEcho.de) eBook Reader sind seit vergangenem Jahr kein Nischenprodukt mehr. Der Amazon Kindle und der
Sony PRS eroberten den Massenmarkt – in den USA noch erfolgreicher als in Deutschland.

Ausgestattet mit der neuartigen e-Ink Display-Technologie, verfügen eBook Reader zum ersten
mal über eine Darstellungsqualität, die gedrucktem Papier in nichts nachsteht. Dennoch steckt die
eBook Reader Technik noch in den Kinderschuhen.
Monochrom-Darstellung und ein verhältnismäßig langsamer Seitenaufbau lassen leicht erahnen, in
welcher Hinsicht noch Verbesserungsbedarf besteht. Auch ein Internetanschluss gehört noch
keinesfalls zur Grundausstattung eines eBook Readers.

Wie rasant die Entwicklung noch in diesem Jahr weitergehen wird, zeichnet sich bereits auf der im
Januar anstehenden Consumer Electronis Messe CES in Las Vegas ab.

Der erste eBook Reader, der auch Farben darstellen kann, soll der
"Nook" der US-Buchhandelskette Barnes&Noble werden. Hierbei wurde jedoch ein wenig
getrickst: Neben eines herkömmlichen monochromen e-Ink Displays zur Darstellung von eBooks
verfügt der eBook Reader zusätzlich über ein LCD-Farbdisplay auf dem multimediale Inhalte
dargestellt werden.

Nichts desto trotz scheint das Konzept vielversprechend zu sein, denn der Nook
ist seit Anfang Dezember in den USA bereits ausverkauft. In ganz anderer Hinsicht revolutionär
verspricht die neue eBook Reader Display Technik des Herstellers Plastic Logic zu werden. Sie
kommt erstmalig in dem neuen eBook Reader „Que“ zum Einsatz. Das besondere daran: Der
Bildschirm ist mit einem DIN A4 Format nicht nur außergewöhnlich groß, sondern zudem auch
biegsam wie echtes Papier. Nach Gebrauch lässt er sich also genau wie eine Zeitung einrollen und
bequem in der Tasche verbergen.

Den Nachschub an eBooks holt sich das Gerät einfach per Mobilfunkanbindung aus dem online Shop
der Buchhandelskette. Obwohl die neuartige Display-Technik in Dresden gefertigt wird, ist bisher noch
unklar wann der erste biegsame eBook Reader auch in Deutschland erscheint.

Aber wird es 2010 auch eBook Reader mit Farbdarstellung geben?
Die Technik ist zumindest schon da. Das amerikanische Unternehmen Qualcomm stellt auf der
CES eine Bildschirmtechnologie vor, die die Vorzüge der e-Ink Technik auf Farbdisplays überträgt.
So genannte Mirasol-Displays enthalten lichtreflektierende Partikel, die je nach Position nur
bestimmte Wellenlängen des Lichts zurückwerfen. Für den Betrachter erscheint das reflektierte
Licht dann in einer bestimmten Farbe. Genau wie e-Ink Displays ist die Darstellung nichtselbstleuchtend
und extrem stromsparend, da nur für die Bewegung der Partikel Energie benötigt
wird. Ist ein Bild erst einmal aufgebaut wird für die rein statische Anzeige überhaupt keine Energie
mehr verbraucht.

Wenn es auch noch ein wenig dauert, bis diese neuen Entwicklungen auch nach Deutschland
kommen, sieht die Zukunft für eBooks und eBook Reader bereits jetzt schon aller
Wahrscheinlichkeit nach rosig aus. So prognostiziert die Verlagsberatungsfirma Kirchner +
Robrecht in einer aktuellen Untersuchung für den deutschen eBook Markt einen Absatz von 15 bis
60 Millionen verkauften eBooks in den nächsten fünf Jahren. Dementsprechend sollen im gleichen
Zeitraum bis zu 3 Millionen eBook Reader verkauft werden. Ein besonders angenehmer
Nebeneffekt für den Endkunden: Mit zunehmender Marktduchdringung werden auch die Preise für
eBook Reader fallen.

Die Seite www.eBookreader-info.de berichtet zeitnah über aktuelle Entwicklungen auf dem eBook
Reader Markt. Neben einer unabhängigen Kaufberatung bietet die Webseiteeinen ausführlichen
Vergleich aller in Deutschland erhältlichen eBook Reader. Ebookreader-info besteht seit Anfang
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Hendrik Göbel
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